Stelldichein der Persönlichkeiten

Unternehmer Urs Bieli lud zum Neujahrsapéro ins Gymnasium Laufen ein und servierte den geladenen Gästen neben einem gediegenen Buffet ein Referat über öffentliche Beschaffung, vorgetragen durch Kurt Hartmann.

Am kalten Buffet: Regierungsrat Isaac Reber, Referent Kurt Hartmann, Gastgeber Urs Bieli (v.l.).   Fotos: Jürg Jeanloz
Am kalten Buffet: Regierungsrat Isaac Reber, Referent Kurt Hartmann, Gastgeber Urs Bieli (v.l.). Fotos: Jürg Jeanloz

Nein, eine Schlacht am kalten Buffet fand nicht statt, aber glänzende Augen richteten sich alleweil auf die Köstlichkeiten und liessen den geladenen Gästen so richtig das Wasser im Mund zusammenlaufen. Im Beisein des Gastgebers Urs Bieli durfte der Regierungsrat Isaac Reber die ersten Häppchen auf den Teller legen, gefolgt von weiteren prominenten Gästen. Unternehmer Urs Bieli wünschte, dass sich die Gäste einfach wohlfühlen, dass sich Politiker, Wirtschaftsvertreter und Freunde zu einem lockeren Gedankenaustausch treffen.

75 Jahre alt wird heuer die Transportfirma von Urs Bieli. Das Unternehmen hat sich zu einem grossen Player in der Region entwickelt. Baustoffe, Schüttgüter, Flüssigkeiten, Kehricht, Energieträger und vieles mehr werden täglich transportiert, Krane, Hebebühnen, Kipper und Pumpen gewährleisten eine sachgerechte Lieferung beim Kunden. Bieli besorgt auch Schneeräumungen, Strassenreinigungen, Unkrautvertilgungen und ist in der Kanaltechnik federführend. In der Lochbrugg, in der Ritzimatt und auf dem Birsmillareal befinden sich die Arbeitsorte und Wagenpärke der Firma. Bieli beschäftigt 40 Mitarbeiter und ist für das Laufental und Schwarzbubenland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Um den Gästen das Wesen der öffentlichen Beschaffung näherzubringen, lud Urs Bieli den diplomierten Bauingenieur Kurt Hartmann, Mitglied der Geschäftsleitung bei Jauslin + Stebler Ingenieure AG, ein.
«Kritik an der Vergabe von Bauaufträgen und Ausrüstungen der öffentlichen Hand sind gegenwärtig täglich in den Zeitungen zu lesen», eröffnete Hartmann seinen Vortrag. Es sei deshalb äusserst wichtig, dass die Gesetze und Vorschriften über die Ausschreibung eingehalten werden. Bei kleinen Aufträgen kann ein freihändiges Verfahren angewendet werden, ab 250 000 Franken ist ein offenes Verfahren obligatorisch. Besondere Sorgfalt erfordere die Ausschreibungsunterlagen und die Kriterien wie Qualität, Termine, Unterhalt, Referenzen, Versicherungen usw. für den Zuschlag. «Nicht das billigste, sondern das günstigste Angebot muss den Zuschlag erhalten», fuhr Hartmann weiter. Klare Spielregeln seien ein Muss, Fairness in der Submission schaffe Vertrauen!

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