Sprachentwicklung in der Villa

Am 6. März war europäischer Tag der Logopädie. Anlass, den Logopädischen Dienst Laufental vorzustellen, der vor kurzem ein neues Zuhause gefunden hat.

Das Laufentaler Logopädie-Team: Markus Brunner, Sabrina Sutter Wehrlen, Dijana Princip, Jacqueline Weiss, Brigitte Bos und Leiterin Marlyse Born (v.  l.).  Foto: zvg
Das Laufentaler Logopädie-Team: Markus Brunner, Sabrina Sutter Wehrlen, Dijana Princip, Jacqueline Weiss, Brigitte Bos und Leiterin Marlyse Born (v. l.). Foto: zvg

Das Kleinkind kann nach dem ersten Lebensjahr Lautgebilde nachahmen, Silben plappern und Reaktionen auf menschliche Stimmen zeigen. Am Ende des zweiten Jahres umfasst sein Wortschatz bereits 50 Wörter und das Dreijährige kann kleine Sätze bilden sowie Bilderbuchgeschichten verstehen. Und wenn das nicht so ist? Dann könnte eine logopädische Abklärung nützlich sein, um festzustellen, ob ein Defizit in Kommunikation oder Sprachentwicklung vorliegt.
Der Logopädische Dienst Laufental gehört zur Kreisschule und ist zuständig für alle Laufentaler Gemeinden (mit Ausnahme von Duggingen und Burg), betreut derzeit über 100 Kinder und Jugendliche, hauptsächlich im Alter zwischen fünf und neun, um sprachliche und kommunikative Defizite aufzuholen. «Werden Sprachstörungen nicht möglichst früh behandelt, sind schulische Probleme programmiert», erklärt Marlyse Born, Leiterin Logopädischer Dienst Laufen.
Insgesamt sechs Personen teilen sich an der Naustrasse 63 vier Vollzeitstellen. «Nebst den erwähnten Kindern stehen wir aktuell noch mit rund 200 Familien in Kontakt, sei es durch Beratungen, Kontrollen oder Abklärungen», informiert Brigitte Bos. Die ehemalige Stadtpräsidentin arbeitet selbst in einer Teilzeitstelle als Logopädin in diesem Team, welches erst vor drei Monaten vom Stedtli in die neu renovierte Steiner-Villa im Nau-Areal umziehen durfte (Tag der offenen Tür in Planung). «Eine echte Wertsteigerung in jeder Beziehung», finden die beiden Therapeutinnen, was das Wochenblatt nach einem Rundgang in den Räumlichkeiten bestätigen kann. Im gleichen Haus befindet sich neu auch das PTZ (Pädagogisch- Therapeutisches Zentrum, heilpädagogische Früherziehung) und der VHPD (Vorschulheilpädagogischer Dienst). «Eine ideale Lösung», bestätigt Marlyse Born.

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