Spannende Ideen und viel Handwerkliches
Vom selbst gebauten Spieltisch bis hin zum Hörspiel: Die Ausstellung der 9. Klassen der Sekundarschule Laufen zeigte am letzten Donnerstag, wie vielseitig Projektarbeiten sein können.
Laufen
Die Projektarbeiten der 9. Klassen der Sekundarschule Laufen wurden vergangenen Donnerstagabend im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei vielfältige, kreative und handwerklich anspruchsvolle Werke. Alle Arbeiten wurden zudem schriftlich dokumentiert — von der Zielsetzung über den Entstehungsprozess und mögliche Schwierigkeiten bis hin zum Fazit und den Danksagungen. Zahlreiche Eltern, Geschwister und Freunde nahmen die Gelegenheit wahr, um einen Blick auf die grosse Bandbreite der Themen zu werfen.
Da ist beispielsweise ein selbst gebauter Basketballkasten von Joel Loosli und Jamie Rudmann, der sich an einem Casino-Spiel orientiert. Das Projekt überzeugte durch eine stabile Konstruktion
aus Paletten sowie ein sorgfältig gestaltetes Spielfeld. Der Basketballkorb wurde im Rahmen der Ausstellung gerne und viel ausprobiert. Ebenfalls zum Spielen lud ein dreibeiniger Blackjack-Tisch von Anthony Emelife und André Ferreira Tavares ein, den die Schüler von der Konstruktion bis zum gedruckten Design der Spielfläche selbst geplant und gebaut hatten. Ramon Scherz und Simon Jermann bauten Sonnenliegen aus Holz. Anfertigen konnten sie diese in einer Zimmerei, dem zukünftigen Lehrbetrieb von Ramon Scherz. Eine der Liegen soll ihre Dienste übrigens vor der Hirtenhütte Remel tun, wo Ramons Mutter wirtet. Safiya Ismailov und Matinka Policianova stellten schliesslich kunstvolle Uhren aus Epoxidharz her und stellten dabei ihr Designtalent unter Beweis. Weniger handfest, aber nicht minder kreativ war die Arbeit von Lea Krüttli und Flavia Schmidlin: Sie verwandelten das Kinderbuch «Fina Federwolke» von Barbara Rose und Petra Theissen in ein elfminütiges Hörspiel. Die einzige rein schriftliche Arbeit präsentierten Serafima Reiner und Noomi Fischlin. In ihrer Arbeit «Europa auf einer Bühne: Wie politisch ist der ESC?» beleuchteten sie den grössten Musikwettbewerb der Welt, und zeigten auf, wie politisch der selbsternannt unpolitische Anlass eigentlich ist.








