Serafin nimmt Form an

Vergangene Woche wurde auf der Baustelle, wo das neue Laufner Primarschulhaus entsteht, der Dachhauptträger montiert.

Die letzten Handgriffe: Die Einzelstücke werden später vor Ort verschweisst. Foto: Martin Staub
Die letzten Handgriffe: Die Einzelstücke werden später vor Ort verschweisst. Foto: Martin Staub

dust. Am vergangenen Donnerstag war ein wichtiger Tag auf der Baustelle «Serafin», wo in rund zwei Jahren das neue Laufner Primarschulhaus bezugsbereit sein wird. Bereits am Vortag, als der riesige Pneukran – ein neunachsiges Ungetüm – von einem zweiten Spezialkran installiert wurde, kamen viele Neugierige, um dieses Schlüsselereignis mitzuverfolgen. Sozusagen von Amtes wegen auch Stadträtin Lilly Kuonen, die sich diesen Donnerstag freigenommen hatte, wie sie selbst sagte. Zusammen mit dem leitenden Architekten Daniel Kaschub verfolgte sie die Montage des 28 Meter langen mittleren Hauptträgers des Daches. Nur einer der schweizweit grössten Krane war in der Lage, diesen Stahlträger auf die vorher platzierten Noppen einzupassen.

Um die 42 Tonnen des Stahlträgers auf die notwendige Distanz zu halten, wurden dem 96 Tonnen schweren Spezialkran nochmal rund 180 Tonnen Gegengewicht in Form von riesigen Eisenplatten aufgepfropft. Es erwies sich, dass dieser wichtige Schritt im Bauprojekt Serafin von den beteiligten Firmen gut vorbereitet wurde, lief doch alles wie am Schnürchen. Bereits gegen 15 Uhr konnten die zahlreichen Interessierten Beobachter den fertig montierten Eisenträger, der dem künftigen Dach des neuen Schulhauses die Form gibt, bestaunen. «Mitte Mai, also in rund zwei Monaten, wird das Gebäude im Rohbau fertig sein», informierte Architekt Daniel Kaschub.
Die beteiligten Firmen dieses Projektes: Musfeld Kran AG, Basel (Organisation), Toggenburger Winterthur (Pneukran), Preiswerk+Esser AG, Pratteln (Produktion und Montage Eisenträger).

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