Schulhaus Serafin findet Gefallen

Die siebenjährige Geschichte um Laufens Riesenprojekt Serafin wurde am Samstag anlässlich eines Tages der offenen Tür feierlich beendet. Das neue Schulhaus ist fertig und erfreut Kinder, Lehrpersonen und die Öffentlichkeit.

Der Architekt erklärt sein Werk: Peter Baumberger (r.) bringt den Gästen das neue Schulhaus näher. Mitarchitekten Daniel Kaschub und Claudia Freiburghaus (2. und 3. v. r.) sowie Stadtpräsident Alex Imhof (4. v. r.) begleiten den Rundgang.  Fotos:
Der Architekt erklärt sein Werk: Peter Baumberger (r.) bringt den Gästen das neue Schulhaus näher. Mitarchitekten Daniel Kaschub und Claudia Freiburghaus (2. und 3. v. r.) sowie Stadtpräsident Alex Imhof (4. v. r.) begleiten den Rundgang. Fotos: Martin Staub

Für Laufen war dieser 20-Millionen-Bau ein grosser Brocken. Stadtpräsident Alex Imhof zeigte sich aber am letzten Samstag aufgeräumt – fast so, wie die Räumlichkeiten und die Umgebung des neuen Schulhauses auch. Noch am Freitagabend, bevor Serafin der Öffentlichkeit übergeben werden sollte, zogen Dampfwalzen ihre Spuren. «Pünktlich, in Rekordzeit und fertig bis ins letzte Detail», meinte Lilli Kuonen Reber, verantwortliche Stadträtin, stand das gelungene Schmuckstück am nächsten Morgen bereit für zahlreiche Besucher. Zwischen 10 und 16 Uhr konnten sich alle, die Lust und Interesse hatten, ein Bild vom neuen Schulhaus machen. Zusammen mit dem alten Schulhaus, welches ebenfalls zahlreiche Anpassungen und Verbesserungen erfuhr, nimmt die Anlage an der Baselstrasse sämtliche Primarschüler und einen Teil der Kindergärtler der Stadt Laufen auf.

«Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt nach unfallfreier zweijähriger Bauzeit abschliessen können», begrüsste Alex Imhof Stadträte, Baukommission, Lehrerschaft, Presse und weitere Gäste. Die verantwortlichen Architekten, Peter Baumberger, Claudia Freiburghaus und Daniel Kaschub, nahmen anschliessend die Ehrengäste auf einen Rundgang durch das neue und die renovierten alten Gebäude des Primarschulzentrums mit. Fast ausnahmslos beeindruckt stiessen insbesondere die neue Turnhalle mit Mehrzwecknutzung für rund 600 Personen, sowie die hellen Gänge und Schulräume unter dem leicht wirkenden Faltdach auf lobende Worte.

Die Notwendigkeit eines Schulhausneubaus bedurfte einiger Überzeugungsarbeit, bis diese im Jahre 2007 von der Bevölkerung bestätigt wurde. Das Projekt Serafin von Baumberger und Stegmeier Architekten in Zürich, welches den damals ausgeschriebenen Projektwettbewerb gewann, musste in der Folge noch von 30 auf die 20 Millionen Limite abgespeckt werden. «Kein leichtes Unterfangen», wie Lilli Kuonen anmerkte. Doch es gelang. Statt drei- präsentiert sich Serafin nun zweigeschossig, statt einer Dreifach- begnügt man sich mit einer Zweifachturnhalle.

Gefordert waren an diesem Samstag auch einige Schülerinnen und Schüler, welche für die Gäste sangen, spielten und tanzten. So richtig Festlaune wollte aber trotzdem nicht aufkommen. Einem solch wichtigen Bauwerk gebührt nicht nur ein «Tag der offenen Tür», sondern eine richtige Schulhauseinweihung mit einem riesen Brimborium für Kinder und Erwachsene der ganzen Region. Und die soll im nächsten Frühjahr stattfinden.

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