«Schnitzelbängg & more»
Solches verspricht die farbige Programmkarte der Wandelbar im alts Schlachthuus. Das Wochenblatt mischte sich am Sonntagabend dort unter die dichtgedrängten Gäste, die da auf die Schnitzelbänke und eben noch ein bisschen mehr warteten.
Und es funktionierte, f(a)ustdick! Hier ein paar Kostproben für Sie, liebe Leserinnen und Leser.
Erst das zweite Mal dabei, aber mit innerem Feuer, waren «les chanterelles», zwei bezaubernde Schwestern aus Kleinlützel, die zwar im Look von anno 1914 erschienen, aber topaktuelle Themen anschnitten:
Ewägg vo Harmos will s Baselbiet
Wär weiss wo das no ane fiehrt
Im Thurgau wei si nümmi
Früefranzösisch lehre
Si dien sich ganz fescht
dergeege wehre
«bi dem Dialekt chan i
daseb vaschtoh»
Die mien zerscht
mit ihrem Dütsch is Reine cho.
Normalerweise singen die Lumpensammler immer den Refrain «Jä nei, hösch, dä chasch nit bringe, mir si vo Zwinge!» Zum ominösen Laufner Bänkli sagten sie das nicht mehr:
Jede Mittwuch, jede Samschtig,
i säg STEP sei Dangg
Hogg i ganz erwartigsvoll
uf sonere neue Bank
I sitz und sitz und sitz und sitz,
isch ächt mi Lohn scho cho
Hejo, o dr Shaqiri
verdient si Gäld eso.
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