Schnee und Kälte erwünscht
Während die einen bei den zurzeit arktischen Temperaturen lieber zu Hause bleiben, geniessen andere die Kälte draussen umso mehr, zum Beispiel Natalie Halbeisen aus Laufen mit ihren drei Schlittenhunden.

Der Winter ist meine liebste Jahreszeit und meine drei sibirischen Huskys sprühen bei diesen Temperaturen vor Energie», erzählt Natalie Halbeisen. Tatsächlich, die Hunde sind kaum zu halten und es braucht einiges an Geschick, bis die junge Frau und ihre Kollegien Sarah Glaser die Hunde am Schlitten befestigt haben. Wie der Blitz sausen die vier schönen Tiere mit Natalie auf dem Schlitten dann davon, drehen auf dem Chall eine Runde und tauchen nach einer Viertelstunde wieder auf. Dann ist Schichtwechsel und Sarah besteigt den Schlitten. Rund 12 bis 24 Kilometer legen die Hunde so im Schnee zurück. Trotz der Geschwindigkeit sei die Sportart nicht gefährlich. Natürlich könne es passieren, dass der Schlitten umkippe oder die Hunde etwas riechen und den Weg verlassen wollen. Wichtig sei es dann, den Schlitten nicht loszulassen und die Hunde zum Anhalten zu bringen, erklärt die Hundesportlerin. «Treffen wir andere Leute an, kann ich mit der Bremse den Schlitten stoppen.»
Vor sieben Jahren kaufte Natalie Halbeisen auf einer Reise in Mittelamerika Nikita, ihren ersten Hund und entdeckte dabei ihre Liebe zu dieser Rasse. Zwei Jahre später kam Phillis als Partner für die einsame Nikita hinzu. Als Hund mit Leaderqualität fügte sich schliesslich noch Piro ins Rudel ein. Mit Piro betreibt Natalie Halbeisen auch die Hundesportart Agility. Drei Hunde seien aber genug, diese könne sie alleine gerade noch an der Leine ausführen, denn Huskys seien keine Hunde, die man einfach freilaufen lassen dürfe, haben sie doch einen starken Jagdtrieb. Es seien aber auch keine Leinenhunde, die brav Fuss laufen würden. Die Zughunde seien es eben gewohnt, an der Leine zu ziehen, erklärt die Hundebesitzerin.
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