Rolland tauft morgen seine CD «angerscht»

Mundart-Liedermacher Rolland, Roland Jermann aus Laufen, tauft morgen um 20 Uhr im Alte Schlachthuus seine zweite CD, die nicht nur «angerscht» tönt als seine erste, sondern auch so heisst. Zusammen mit vier weiteren Musikern hat Rolland zwölf Lieder aufgenommen, die textlich mehrheitlich aus den letzten fünf Jahren seines Lebens erzählen und musikalisch zeitweise fast schon wie Pop daherkommen.

Liedermacher: Rolland bereitet sich zuhause auf seine CD-Taufe vor. Foto: Carlo Lang
Liedermacher: Rolland bereitet sich zuhause auf seine CD-Taufe vor. Foto: Carlo Lang

Rolland hatte in letzter Zeit ein bewegtes Leben. Er verpackt nun zwölf innige Texte darüber und auch über Geschichten rundherum in einer CD, die ein bisschen «angerscht» daherkommt als seine letzte. Dies deshalb, weil er vier Musiker gefunden hat, die sich ergänzen und den Liedern Takt und Schwung geben: Neben seinem Bruder Jörg Jermann, Bass, spielen Thomas Braselmann am Schlagzeug, Patric Imark an der Gitarre und Mario Borer am Keyboard mit, alles Musiker aus der Region, die sich seit langem kennen.

CD-Taufe

Was darf morgen am Konzert im Alten Schlachthuus von Rolland mit seiner Band erwartet werden? Diese Zeitung hat den Künstler zu Hause besucht und mit ihm über seine neue CD gesprochen: «Meine Liedertexte kommen tief aus dem Herzen und sind mit schönen Melodien verbunden. Es ist eine andere Art von Liedern als die, die man sonst so am Radio hört, und es sind Mundartlieder. Mir ist der Text, der Inhalt sehr wichtig. Die Melodie ist das Transportgefäss. Ich gehe davon aus, dass ein Text mit einer schönen Melodie die Menschen besser erreicht. Ich möchte den Besucherinnen und Besuchern am Freitag zwei schöne Stunden zum Nachdenken und Geniessen bieten, möchte ihnen etwas Gutes tun und hoffe, dies mit meinen Liedern erreichen zu können. Die meisten Texte sind in den letzten fünf Jahren aus verschiedenen Situationen heraus entstanden. Sie sind aus dem Leben gegriffen und es kann gut sein, dass die Zuhörenden aus den Texten heraus zum Teil Parallelen zu ihrem eigenen Leben finden.»

Weshalb hört man Rolland nun mit einer Band? «Ich habe meine neuen Lieder mit meiner Gitarre selbst begleitet und fand, es passt nicht so ganz. Obwohl ich an meiner Stimme gefeilt habe, fehlte noch etwas. Zuerst fragte ich einen Freund aus meiner Jugendzeit, ob er als Keyboarder mitmachen möchte, und er war sofort dabei. Mein Bruder, Bassist, und seine Band waren auch schnell mit an Bord. Wir fünf kennen uns alle aus früheren Zeiten, weshalb es natürlich umso mehr Spass machte und für mein Projekt bestens passte. Das Einzige, was nicht ändern wird, ist das Mundartsingen: Ich kann mich so am besten ausdrücken, und Texte mit Persönlichem sind mir sehr wichtig.»

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