Refs beeinflussten Ausgang

Der EHC Laufen musste im ersten Auswärtsspiel als Verlierer vom Eis. Dabei beeinflussten die Schiedsrichter mit teils kuriosen Entscheiden den Spielausgang gegen Rheinfelden massgeblich.

Doppelpack: Sébastien Koulmey traf gegen Rheinfelden zweimal für Laufen.   Foto: eh-Press
Doppelpack: Sébastien Koulmey traf gegen Rheinfelden zweimal für Laufen. Foto: eh-Press

Man war gespannt, in welcher Verfassung sich die Laufentaler im Regionalderby in Rheinfelden präsentieren würden. Nachdem Altstadt Olten mit 7:1 nach Hause geschickt wurde, wollte die Equipe von Trainer Georg Taferner gegen die Aargauer für die beiden Niederlagen in der vergangenen Saison Revanche nehmen. Das Heimteam begann druckvoll und versuchte, Laufen einzuschüchtern und mit einem frühen Treffer aus der taktischen Bahn zu werfen. Kaum hatte Laufen das Spieldiktat übernommen, gelang den Gästen nach acht Minuten durch Stefan Keller in Überzahl das 1:0. Beflügelt durch die Führung hielt Laufen den Druck aufrecht, liess das Heimteam nicht mehr in Ruhe und 27 Sekunden später verwertete Sebastien Koulmey ein Zuspiel von Alain Willemin zum 2:0. Im zweiten Umgang schlich sich bei Laufen wieder die eine und andere Unkonzentriertheit ein. «Wir arbeiten daran, dass wir uns nach einer Führung nicht immer wieder wegen zu lockerem Auftreten selbst in Nöte bringen», erklärt Taferner, warum man den Ausgleich hinnehmen musste. Das Tor zum 2:2 kassierte Laufen in Unterzahl, die noch zwei Sekunden dauerte. Zum Schlussdrittel übernahmen die Gäste wieder das Kommando und setzten das Heimteam unter Druck. Nach knapp vier Minuten war es wieder Koulmey, der einen Pass von Dominik Z’Berg zur erneuten Führung verwertete. Als sechs Minuten später Patrick Willemin das 4:2 gelang, schien die Partie entschieden. Nun jedoch traten die Unparteiischen in Aktion. Beim 3:4 sahen wohl nur sie die Scheibe im Tor. Weil sich die Laufner noch darüber aufregten, kassierten sie nur 41 Sekunden später den erneuten Ausgleich. In der Overtime traf Laufen nach wenigen Sekunden. Man wollte sich zum Shakehands aufstellen, als alle überrascht wurden. Die Refs entschieden auf kein Tor. Wenig später wieder Laufner Jubel und wieder anerkannten die Refs dem Tor die Gültigkeit nicht. Dafür schickten sie Stefan Keller auf die Strafbank und Rheinfelden bedankte sich mit dem 5:4. Jetzt gilt es, den Frust zu vergessen und sich auf die beiden kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Am Samstag (20.15 Uhr) empfängt man die Huttwil Falcons, das punktelose Schlusslicht. Bereits am Dienstag muss Laufen auswärts gegen Brandis antreten. Trainer Taferner verlangt sechs Punkte. «Mir ist klar, dass wir zweimal Favorit sind, doch wir müssen mit dem Druck umgehen können und unsere Leistung bringen, dann gewinnen wir auch.»

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