Prestige-Duell siegreich gestaltet

Vorentscheidung: Andreas Keller gelang mit dem 6:4 gegen Zunzgen-Sissach die Vorentscheidung.Foto: EH-press
Vorentscheidung: Andreas Keller gelang mit dem 6:4 gegen Zunzgen-Sissach die Vorentscheidung.Foto: EH-press

eh. Dem EHC Laufen gelang der Saisonauftakt mit dem Sieg im Prestige-Duell gegen Zunzgen-Sissach. Nach dem Wochentagsmatch in Langenthal folgt gleich das nächste Heimspiel.

Die Erwartungshaltung war hoch und ebenfalls die Spannung. 175 Zuschauer wollten sich vor Ort ansehen, welches der von den Gebrüdern Amsler geführte Team besser in die Saison startet. Bezogen auf das Spiel war es klar das von Christof trainierte Laufen. Nach 195 Sekunden sorgten Patrick Willemin und Roger Stähli für einen 2:0 Vorsprung. ZS liess sich aber nicht abschütteln. Dem Anschlusstreffer liess Laufen aber prompt durch Philipp Aeppli das 3:1 folgen. Stefan Henz sorgte mit dem 4:2 für das Drittelsergebnis. «Irgendwie hatte ich in der Pause ein Dé-jà-vu-Erlebnis. Und meine Besorgnis wurde dann bestätigt», so Christof Amsler zu dem, was folgte. Laufen verlor den Faden, musste dem Gast mehr und mehr Raum und Abschlüsse zugestehen und nach Ende des zweiten Drittels hiess es 4:4. Sollte ZS wie vor einem Jahr das Spiel wieder wenden und am Schluss als Sieger vom Eis gehen? Ein Doppelschlag durch Patrick Willemin und Andreas Keller innert 39 Sekunden brachte die Vorteile aber wieder auf die Seite der Einheimischen. Allerdings wurde es nach einem Shorthander doch noch einmal spannend. Aeppli beruhigte aber die Laufner mit seinem zweiten Treffer zum 7:5. «Weil es diese Saison so eng zu und her geht, ist jeder Punkt wichtig», bilanzierte ein zufriedener Laufen-Trainer. Mit diesem Sieg sei auch die Test-Niederlage mehr als vergessen. Am Mittwoch fand das Auswärtsspiel beim starken Langenthal statt. Ein Gegner, der den Laufnern nicht sonderlich gut liegt. Die Oberaargauer gewannen das Startspiel gegen Koppigen 4:2. Man müsse Spiel für Spiel nehmen und sehen, was dabei herauskomme, meinte Amsler. Da es keine sogenannten «Punktelieferanten» gibt, wirke sich im Moment weder ein Sieg noch eine Niederlage gravierend aus, da alle Teams nahe beisammen bleiben würden. Am Samstag ist der EHC Brandis zu Gast in Laufen. In den vergangenen Jahren klebte Brandis meist unter oder knapp über dem Trennstrich zwischen Payoff/Playout. Deshalb war Laufen jeweils Favorit und strauchelte oft arg. Am Samstag wird das mit der Favoritenrolle zumindest anders sein. Brandis startete mit einem 8:0-Auswärtserfolg bei Altstadt Olten. «Mich erstaunt der Sieg nicht, die Höhe schon. Brandis reagierte nach dem letzten Gruppenrang in der vergangenen Saison und verstärkte sich. Mit Buri haben sie einen torgefährlichen Stürmer vom 1. Ligisten Burgdorf geholt», warnt Amsler. Man werde aber dagegenhalten und versuchen, auch das zweite Heimspiel erfolgreich zu beenden.

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