Peace Run macht Station in Laufen

Am Mittwoch vergangener Woche lief das Team des Weltfriedenslaufs von Delémont nach Basel und machte um 9.30 Uhr Station vor dem Laufner Stadthaus, wo die Läuferinnen und Läufer aus Russland, Moldawien, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz von Peter Schindelholz aufs Herzlichste empfangen wurden.

«Ruf» nach Frieden: Peter Schindelholz als vorübergehender Fackelträger und Urkundenempfänger. Fotos: Martin Staub

«Ruf» nach Frieden: Peter Schindelholz als vorübergehender Fackelträger und Urkundenempfänger. Fotos: Martin Staub

Einlauf durch das Obertor: Das internationale Peace-Run-Team.

Einlauf durch das Obertor: Das internationale Peace-Run-Team.

Da das Team mit viel zeitlichem Vorsprung – geplant war ein Eintreffen um 11Uhr – mit Fackel und Fahnen durchs Stadttor einlief, musste Stadtpräsident Imhof leider entschuldigt werden.

Der Weltfriedenslauf Peace Run wurde 1987 vom indischen Friedens-visionär Sri Chinmoy in New York ins Leben gerufen und hat seither den Geist von Freundschaft und Frieden durch das Weiterreichen der Fackel in 140 Länder getragen. Die Botschaft «Mach den ersten Schritt» habe Millionen Menschen auf der ganzen Welt inspiriert, erklärte der Läufer aus Österreich beim Vorstellen des Teams, welches vom 6. bis 24. April von Genf nach Basel, Süddeutschland, Schaffhausen bis nach Vaduz läuferisch unterwegs war. Nelson Mandela, Michail Gorbatschow, Mutter Teresa und Carl Lewis gehören zu den Persönlichkeiten, welche die Fackel des Peace Run gehalten und dessen Ideale unterstützt haben. Letztes Jahr segnete Papst Francesco bei einer Audienz in Rom die Friedensfackel. Das Peace-Run-Team übergab Peter Schindelholz – der sich nun auch in die Reihe der Friedensfackel tragenden Persönlichkeiten einfügt – eine Urkunde als Bestätigung des Besuchs. Nach einem kurzen Rundgang durch das Stedtli verabschiedete sich das internationale Läuferteam Richtung Grellingen, wo es in der dortigen Primarschule noch einen Stopp einlegte.

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