Osterpause nicht nur erwünscht

Wegen der bevorstehenden Osterfeiertage ruht der Fussball weitgehend. Die kurze Pause ist vor allem bei Laufens Fanionteam hochwillkommen.

Rückhalt: Goalie Di Simone ist ein sicherer Rückhalt. Hier vereitelt er eine weitere Torchance von Xamax.  Foto: eh-press
Rückhalt: Goalie Di Simone ist ein sicherer Rückhalt. Hier vereitelt er eine weitere Torchance von Xamax. Foto: eh-press

"Ich bin froh, dass wir jetzt Pause haben und die Köpfe durchlüften können. Dann muss aber wieder etwas kommen», kann Trainer Mario Ritter der Pause Positives abgewinnen. In der Rückrunde wartet Laufen nach vier Spielen noch immer auf den ersten Sieg. Da auch andere Teams aus der ehemaligen Spitze alles andere als erwartungsgemäss starteten, hat sich die Tabelle, einer Handorgel gleich, zusammengezogen. Vor allem Allschwil, der vermeintliche Abstiegsbegleiter von Franches-Montagnes, lässt die Fachleute staunen. Vier Siege und damit 12 Punkte holte das Team und befindet sich bereits nur noch zwei Punkte hinter Laufen, das auf Position neun abgerutscht ist. «Die Substanz ist vorhanden, dass wir nicht in den Abstiegskampf geraten. Aber die Spieler müssen jetzt auch in Sachen Kampf zulegen.» Ritter wollte eigentlich vor Ostern bekannt geben, ob er seinen Vertrag verlängert. Jetzt bat er um Bedenkzeit bis Mitte oder Ende April. Sollten die Ergebnisse nicht bessern, dürfte Ritter kaum zu halten sein. Für Laufen geht es am 15. April in Alle weiter.
Gross war die Freude im Riederwald, als das Startspiel gegen den Aufstiegsanwärter Nummer eins, Binningen II, für sich entschieden wurde und Rang zwei als Lohn herausschaute. Man hob nicht ab deswegen, doch Trainer Jean-Luc Freund als auch Präsident Ruedi Steiner wären einem Aufstieg nicht abgeneigt gewesen. Nach zwei Niederlagen gegen Posavina und Münchenstein hat Riederwald aber Terrain verloren. Sieben Punkte sind es jetzt auf Leader Aesch. Durchzogen ist Laufens Bilanz. Dank den vier Punkten gegen Binningen und zuletzt Posavina ist man wieder über dem Abstiegsstrich. Doch sind es auch nur zwei Zähler Vorsprung. Am Strich machen aktuell Zwingen und Muttenz b den zweiten Absteiger (Amicitias Fall scheint klar) unter sich aus. Alle drei Teams dürften ebenfalls froh sein, dass am Wochenende nicht wieder gespielt werden muss. Einzig in Breitenbach hätte man gerne gespielt, sind doch die erste Equipe (4. Liga) als auch das 5. Liga-Team in diesem Jahr noch ohne Punktverlust und in ihren Gruppen Leader. Doch so wie sich die einen an den freien Tagen beim Eiersuchen oder was auch immer versuchen, wieder für das notwendige Punktesammeln einzustellen, so muss man in Breitenbach alles daran setzen, trotz Pause den Schwung mitzunehmen.

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