Oldtimer-Fans begeistern im Stedtli
Das Laufner Stedtli präsentierte sich am letzten Sonntag als Paradies für Oldtimer-Fans. Im Rahmen des 2. Oldtimer-Treffens hatten Liebhaber die Gelegenheit, ihre Veteranenfahrzeuge auszustellen.
Vergangenen Sonntag waren im Stedtli Laufen laute Motorengeräusche zu vernehmen: Auf Einladung des Schweizer Motor Veteranen Clubs Sektion Nordwest (SMVC Sektion NW) und des Feuerwehrvereins Stadt Laufen trafen sich Freunde von Veteranenfahrzeugen zum 2. Oldtimer-Treffen. Aus der ganzen Schweiz reisten Liebhaber an, um bei herrlichem Wetter ihre prächtig erhaltenen und mit Liebe gepflegten Automobilklassiker zu präsentieren. Nebst Classic Cars aus vergangenen Zeiten konnten die Besucherinnen und Besucher auch alte Motorräder, Landmaschinen und Kommunal-Fahrzeuge bestaunen. Die Palette reichte von einem Rolls-Royce aus dem Jahr 1932 über einen Fiat Topolino C 1950 bis hin zum Vauxhall VX 4-90, Baujahr 1964. Highlight der Ausstellung war das «Omeli», das älteste Feuerwehr-Fahrzeug der Schweiz. Für das leibliche Wohl sorgte die Festwirtschaft des Feuerwehrvereins Stadt Laufen, den Durst stillte passend dazu das Appenzeller Bier «BrandLöscher».
Publikum begeistern und neue Mitglieder gewinnen
Nebst der Ausstellung in Laufen finde von Frühling bis Herbst in der Umgebung fast jedes Wochenende ein Old-timer-Treffen statt, weiss René Vetter, Präsident des SMVC Sektion NW. Jedoch fehlte in der Region bisher das Angebot an Ausstellungen mit kostenlosem Eintritt. Vetter erklärt: «Wir wollten etwas organisieren, wo jeder ungezwungen vorbeikommen kann, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen. So haben wir letztes Jahr das Oldtimer-Treffen im Stedtli Laufen ins Leben gerufen. Die idyllische Altstadt erschien uns für diesen Anlass ideal.» Nebst der Präsenta-tion der Oldtimer gehe es am Anlass auch darum, neue Mitglieder für die Sektion zu gewinnen.
Die vielen Besucher zeigten sich durchwegs begeistert. Der Anlass dauerte bis in den frühen Abend, bevor dann auch der letzte Oldtimer das Obertor passierte und die markanten Motorengeräusche im Stedtli verstummten – zumindest bis zum nächsten Anlass.








