Old is Gold — stimmiger Oldtimer-Träff in Laufen

Über 200 Oldtimer-Fahrzeuge konnten letzten Sonntag am Oldtimer-Träff Laufen im «Stedtli» bewundert werden.

Gewusel: In der Hauptstrasse wurde der Platz knapp. Fotos: Katja Schmidlin

Gewusel: In der Hauptstrasse wurde der Platz knapp. Fotos: Katja Schmidlin

Herausgeputzt: Der Glanz widerspiegelt.

Herausgeputzt: Der Glanz widerspiegelt.

Spalier entlang der Strasse: Während die Autos ausgestellt waren, gingen ihre Besitzer etwas essen oder trinken, bevor sie weiterzogen.

Spalier entlang der Strasse: Während die Autos ausgestellt waren, gingen ihre Besitzer etwas essen oder trinken, bevor sie weiterzogen.

In der Lehre auf Jaguar gelernt: Honda-Röbi in seinem restaurierten Honda S800.

In der Lehre auf Jaguar gelernt: Honda-Röbi in seinem restaurierten Honda S800.

Knatternde Motoren, blaugrauer Dunst und blank geputztes Blech sammeln sich am Sonntagvormittag im sonst sonntagsgeruhsamen Stedtli. Ab 10 Uhr fahren herausgeputzte, glänzende, bunte Oldtimer-Autos durchs Untertor und tuckern entlang der Hauptstrasse vorsichtig durch die zahlreichen Schaulustigen, welche sich um die bereits ausgestellten Exemplare scharen. Zuweilen trompetet eine Hupe, nicht aus Ärger, sondern zur Freude des Publikums (und des Fahrers oder der Fahrerin). Wer gleich einen Parkplatz findet, kann sich glücklich schätzen: «Heute sind es mehr als 200 Autos», schätzt Otto Krumm, langjähriges Mitglied der Sektion Nordwest des Schweizer Motor-Veteranen-Clubs (SMVC). Die Sektion Nordwest organisiert den Anlass zum elften Mal.

Geschichten hinter dem Chassis

Chevrolet, Pontiac, Ford Mustang, Triumph, Volvo oder Packard — kaum ein Automobilhersteller fehlt. Im leuchtgelben Honda S800 sitzt «Honda-Röbi» alias Röbi Meury aus Blauen und geniesst die fröhliche Stimmung. Vor vierzig Jahren habe er diesen Honda restauriert, erzählt er. Auf die Frage, warum es ein Honda sei, antwortet er: «Das ist eine längere Geschichte, da muss ich Ihnen einmal eine Stunde darüber erzählen.» Da ist die Neugier geweckt, ganz bestimmt werden wir auf dieses Versprechen zurückkommen und hoffentlich darüber berichten.

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