Musikalisches Geschenk zum zehnten Geburtstag
Zum 10. Geburtstag des Kulturzentrums Alts Schlachthuus wartet die hier domizilierte Musikschule mit einem nachhaltigen Geschenk auf.

Das Alte Schlachthuus feiert diesen Herbst seinen 10. Geburtstag. Isidor Lombriser startet mit dem Schuljahr 2012/13 seine Schlussrunde als Leiter der Musikschule und geht nächsten Sommer in Pension. Grund genug für die Musikschule Laufental-Thierstein, nach 2010 die Bevölkerung wiederum mit einem attraktiven Jahresthema zu Konzertbesuchen oder gar zum aktiven Musizieren zu bewegen. «Musik verbindet» steht deshalb im kommenden Schuljahr über den 10 Konzerten mit jeweils 10 Darbietungen, welche immer wieder auf die 10 Jahre Alts Schlachthuus verweisen. «Der Erfolg mit ‹Cantamus lasst uns singen› vor zwei Jahren, hat uns Auftrieb gegeben», begründet der bald scheidende Musikschulleiter seine Initiative, erneut in ein solches Jahresthema einzusteigen.
Variantenreich wie die Musik selbst
Erstes Highlight sind die 10-StundenKonzerte am 15. September im Alte Schlachthuus, an jenem Wochenende also, wo der Kulturverein Alts Schlachthuus auch seine Jubiläumsfeierlichkeiten durchführt. Doch darüber berichtet das Wochenblatt später.
Um 10 Uhr morgens startet das Abenteuer 10-Stunden-Konzerte mit zehn Happy-Birthday-Interpretationen für einen zünftigen Geburtstag. Hier kommen sowohl «Mittelaltrige», Mozart- oder Beethoven-Verehrer wie auch Tanzfreudige, Spanier, Amerikaner und sogar Berliner zu Ehren.
Es folgen innerhalb der neun folgenden Stunden neun weitere Konzerte mit unterschiedlichstem Charakter, präsentiert durch Schüler und Lehrpersonen der Musikschule.
Bezeichnend: jede Stunde wieder jeweils genau 10 Titel.
In Planung stehen viele weitere Möglichkeiten, Schwarzbuben und Laufentaler mithilfe der Musik zu verbinden. So beispielsweise wieder mehrere offene Singen sowie einige Konzerte in und ausserhalb der Musikschule. «Noch sind nicht alle Anlässe in Stein gemeisselt», erklärt Isidor Lombriser, aber einige der Anlässe, die eindrücklich dokumentieren, wie Musik verbindet, seien bereits aufgegleist.
Wer sich die sprühenden Projekt-Ideen des langjährigen Musikschulleiters anhört, kann kaum glauben, dass Isidor Lombriser bereits sein letztes Amtsjahr antritt. «Doch, in der Tat werde ich nächstes Jahr in Pension gehen. Das Schuljahr 2012/13 ist mein letztes.» Und die Nachfolge? «Auch das haben wir bereits geregelt», erklärt Isidor Lombriser. «Ulrich Thiersch, derzeit Lehrer (Streichinstrumente) an der Musikschule Laufental-Thierstein, wird das Amt gerne übernehmen.


