Mit viel Optimismus ins neue Jahr
Der Neujahrsapéro beim Untertor hat Tradition. Viele Laufner nutzten die Gelegenheit – auch dank milder Witterung –, um auf ein gutes Jahr 2012 anzustossen.

Es gäbe immer zwei Betrachtungsweisen für den aktuellen Zustand, sagte Brigitte Bos in ihrer Neujahrsansprache. Jene, dass man das Glas als halb leer, oder die andere, wo man das Glas als halb voll bewerte. Die Stadtpräsidentin plädierte eindeutig für Letztere. Dies, obschon sie dem verflossenen Jahr nicht viel Positives abzugewinnen wusste. «Ausser dem erfolgreichen FCB, der wenigstens im sportlichen Bereich für einige Höhepunkte sorgte.» Nach dem Rückblick auf ein schwieriges Jahr schwenkte Bos unmittelbar auf die Zukunft, in der es sicher viel zu tun gäbe, sich aber durchaus auch positive Anzeichen zeigten. «Ganz im Sinne der Voten von Bundespräsidentin Eveline Widmer Schlumpf», erklärte die Stadtpräsidentin, deren Amtszeit diesen Sommer zu Ende geht. Sie freue sich, einige Geschäfte bis dahin weiterführen oder abschliessen zu dürfen. «Die Lösungssuche hat im Stadtrat immer Priorität und soll auf keinen Fall dem Wahlkampf für die Gemeindewahlen vom 11. März geopfert werden.»
Die «Hetzkampagne» einer Basler Tageszeitung zum Fall «Petra Studer» wollte Brigitte Bos an dieser Stelle nicht kommentieren. Ihre Enttäuschung in dieser Sache war trotzdem nicht zu überhören. Dass das Stadtpersonal völlig zu Unrecht in die Geschichte miteinbezogen wurde, sei «dicke Post» für sie gewesen, meinte die Stadtpräsidentin.
Die Turmbläser der Stadtharmonie umrahmten den Neujahrsapéro in feierlicher und würdiger Manier.


