Mit Tempo ins neue Jahr
Wie Stadtpräsident Alexander Imhof ausführte, wird 2015 Dynamik in die Sanierung des Bahnhofareals, in die Überbauung Amthausscheune und in den Hochwasserschutz kommen, dafür in gewissen Quartieren auf Tempo 30 gedrosselt.
Vier Turmbläser hoch oben auf dem Untertor verkündeten mit lieblichen Fanfarenklängen, dass sich Laufen zum traditionellen Neujahrsapéro versammelt. Mit «Joy to the world» und «Jingle Bells» verklangen die letzten Weihnachtslieder, nun gilt es, 2015 anzupacken. Eisige Kälte, dafür stahlblauer Himmel hielten 150 Gäste nicht davon ab, sich einander ein gutes Jahr zu wünschen. Ein letzter Fanfarenstoss war das Zeichen für Stadtpräsident Alexander Imhof, die Laufnerinnen und Laufner herzlich zu begrüssen. Er sei gespannt auf das neue Jahr, niemand wisse, was uns erwartet. Immerhin habe er festgestellt, dass sich in den letzten 20 Jahren vieles zum Besseren gewendet habe, insbesondere in der Dritten Welt seien die Lebensbedingungen erhöht worden. Trotzdem seien wir von Kriegen nicht verschont. «Laufen startet mit viel Schwung ins 2015», fuhr Imhof fort. Allerdings würden mit dem Bau des neuen Busbahnhofs die Verkehrsteilnehmer und Pendler hart auf die Probe gestellt.
In der Amthausgasse entstehen neue Stadthäuser und in der Amthausscheune findet die Stedtlibibliothek ein neues Zuhause. Die Einführung von Harmos und die Reorganisation des Sozialwesens seinen weitere Herausforderungen für Lehrer und Behörden. Er wünsche allen Anwesenden Gesundheit, Zufriedenheit und Wohlergehen. Im persönlichen Gespräch drückte Imhof die Hoffnung aus, Laufen möge politisch doch am gleichen Strick ziehen! Und was wünschen sich die Gäste fürs neue Jahr? «Eine Uhr, die rückwärts läuft», meinte spontan der pensionierte Charles Imark. Franz Meyer fiebert einem spannenden Präsidialjahr im Landrat entgegen und Brigitte Bos wünscht sich eine gesunde und intakte Familie. «Ich möchte in meinen sportlichen Aktivitäten einfach das Ziel überqueren», erklärt Rolf Stöcklin, dem Mitmachen ebenso viel bedeutet, wie Siegen. Für mehr Solidarität unter den Menschen plädiert Linard Candreia und René Croll zitiert augenzwinkernd einen grossen Meister: «Man kann die Zukunft nicht genug schwarz sehen!»








