Markt-Chefin übergibt das Zepter
«Du warst an Markttagen als eine der Ersten auf dem Platz, hast den Marktfahrern gut zugeredet, für Klarheit gesorgt, das Standgeld eingezogen», so beschrieb Stadträtin Juliana Nufer am Dienstag einige Aufgaben der abtretenden Marktchefin Regina Zuber.

Ihr zu Ehren wurde eine kleine Feier am Ende des Markttages in Laufen abgehalten. Zuber war 15 Jahre lang Marktchefin des Laufner Monatsmarktes. Doch nebst dem Alltagsgeschäft hatte Zuber auch andere Aufgaben. So hat sie im OK des 1.-Mai-Marktes mitgearbeitet und die IG Laufen beim Christchindlimärt unterstützt, erklärte Nufer. Alle Laufner Märkte sind sehr erfolgreich und machen Laufen weitherum bekannt.
Zubers Nachfolgerin als Marktchefin ist Margot Borer, die auch als Laufens Weibelin tätig ist. Sie ist bei den Marktfahrern keine Unbekannte, denn sie hat bereits seit drei Jahren Erfahrung als stellvertretende Marktchefin sammeln können. Zudem organisiert sie seit 2012 auch den Weihnachtsmarkt. Borer freut sich sehr auf ihren Posten als Marktchefin. Wird sie Neues einführen? «Nein, denn einen erfolgreichen Markt soll man nicht verändern», erklärt Borer. Sie freut sich vor allem auf den Kontakt mit den Marktfahrern. «Diese Arbeit muss man mit Herzblut machen», so Borer. Im Sommer muss sie 90–110 Stände betreuen und im Winter sind es etwa 70.
Zuber gibt ihren Posten als Marktchefin ab, weil sie das AHV-Alter erreicht hat. Einen eigentlichen Höhepunkt ihrer Arbeit kann sie nicht nennen: «Es waren die vielen, vielen schönen Begegnungen, die mir sehr viel Freude gemacht haben.» Sie macht aber auch klar, dass sie sehr entschlossen sein konnte, wenn es um die Anliegen des Marktes ging. So sagte sie in ihrer kurzen Ansprache: «30 Tage im Monat war ich eine loyale Laufnerin, aber an dem einen Tag war ich Marktfahrerin, da habe ich mich quergestellt!» Und dabei schaute sie die anwesenden Stadt-räte streng an.


