Letztendlich ein positives Fazit
Laufens Fanionteam schied nach einer sehr wechselhaften Saison nach drei Playoff-Achtelfinalpartien aus. Auch wenn es nicht für die Viertelfinals reichte, ist das Fazit positiv.

Trainer Christof Amsler und Captain Stefan Keller haben sich die Saison anders vorgestellt. «Wir hatten uns verschiedene Ziele gesetzt, was angesichts des schwierigen Novembers, als wir in ein Loch gerieten und ende Vorrunde nur noch knapp in den Playoff-Rängen lagen, wichtig war. Gefreut hat mich, wie wir dann die Rückrunde bestritten», so Amsler. Den Captain ärgert das Ausscheiden gegen Freimettigen. «Es schmerzt, denn wir hatten uns nach der tollen zweiten Saisonhälfte mehr ausgerechnet. Es wäre auch mehr drin gelegen, aber man muss berücksichtigen, dass die Teams leistungsmässig zusammengerückt sind. Das Niveau ist ausgeglichener.» Dass es letztendlich nicht reichte, sieht Keller auch beim Kader. «Man braucht heute ein breites und ausgeglichenes Kader, will man vorne mitmischen. Gerade in den Playoffs reicht es nicht mehr, Spiele mit nur zwei Blöcken gewinnen zu wollen.» Laufen brachte in der entscheidenden dritten Partie gegen Freimettigen (2:7) noch 13 Spieler aufs Eis, während die Berner deren 19 zur Verfügung hatten. Ärgerlich für beide waren die extremen Absenzenlisten. «Es war auch für mich speziell, dass man derart viele Verletzte oder sonst abwesende Spieler haben kann. Für mich war das Ausscheiden denn auch kein Problem der Ausdauer als mehr die dauernden Umstellungen. So mussten etwa Verteidiger Center spielen und solche Änderungen verhindern Automatismen.»
Wie Amsler sieht auch der Captain hier ein Problem. «Wir konnten praktisch keine Partie komplett absolvieren. An der Moral lag es nie, wir sind eine tolle Truppe. Aber letztendlich fehlt dann doch irgendwie die Kraft oder es gibt deshalb Konzentrationsmängel.» Amsler weiss, dass sie die Qualifikation im zweiten Spiel in den Schlussminuten verpasst haben. «Ich möchte aber doch festhalten, dass jenes Spiel und so das Ausscheiden nicht Bucher und Fässler, die wegen Fouls für eine entscheidende Unterzahl sorgten, in die Schuhe geschoben werden darf. Beide spielten eine gute Saison und es wäre ungerecht, würde man sie nun an den Pranger stellen.» Das sieht auch Keller so. «Wir hätten die Chance im zweiten Spiel unbedingt nutzen müssen. Im dritten Spiel waren die Reserven leer und einige Spieler mussten zudem mit Schmerzmitteln spielen.»
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