Laufen will Derby-Revanche
Nach zwei Auswärtssiegen hat Laufen Platz drei zementiert. Am Dienstag soll gegen Rheinfelden für die kuriose Auswärtsniederlage Revanche genommen werden.

Am Samstag musste der Tabellenzweite Wettingen-Baden beim Leader HCM eine empfindliche 1:6-Pleite hinnehmen. Für Laufen bot sich somit Sonntagnacht in Olten gegen das gleich viele Verlustpunkte aufweisende Altstadt nicht nur die Chance, nach hinten etwas Luft zu schaffen, sondern sich gar für Rang zwei zu melden. Trainer Georg Taferner konnte mit dem kompletten Kader ins Spiel, das auch aufgrund des Hinspieles (Laufen schickte Altstadt mit einer 7:1-Packung heim) für Brisanz sorgte. Taferner mahnte seine Spieler zu Disziplin, da die torgefährlichen Villars, Zorzin oder Aeschlimann nur auf Überzahlsituationen warten würden. Nach zehn Minuten hatte Laufen aber bereits dreimal in Unterzahl zu agieren, konnte aber einen Gegentreffer verhindern. Kaum war dann wieder Spielergleichstand, traf Dominik Z’Berg auf Pass von Marius Martinelli zum 1:0. Vor nur 25 Zuschauern versuchte Altstadt zu reagieren, kassierte aber wenig später in Unterzahl das 0:2. Für Laufen traf Verteidiger Alain Willemin. Laufen überstand dann wieder Unterzahlsituationen und konnte bei Halbzeit aus einem Powerplay heraus durch Patrick Willemin das 3:0 erzielen. Die Oltner nutzten dann zwei Laufner Strafen innert 25 Sekunden zu zwei Toren. Jetzt schien wieder alles offen. «Uns kam dann die Drittelspause zu Hilfe, denn wir konnten uns wieder sammeln». Taferner traf die richtigen Worte und kaum waren die Spieler für das Schlussdrittel wieder auf dem Eis, erzielte Roy Hänggi das 4:2. Jetzt ging es hin und her. Auf einen Treffer des Heimteams reagierte Laufen mit einem Torerfolg. Spätestens beim 6:4 von Stefan Keller war es dann um die Gegenwehr geschehen.
Am kommenden Dienstag (20.15 Uhr) kommt es in Laufen zum Derby gegen Rheinfelden. Nach starkem Auftakt treten die Aargauer an Ort. Sie weisen fünf Punkte Rückstand auf Laufen auf. Das Taferner-Team hätte das Hinspiel gewinnen müssen, doch unverständliche Entscheide der Unparteiischen sorgten für die Niederlage. «Wir haben fünf Verlustpunkte Abstand zum Zweiten. Mit Siegen können wir uns auf Position drei behaupten und auch Wettingen-Baden verunsichern. Wir haben ein ausgeglichenes Kader und können die Last jetzt auf mehrere Schultern verteilen. Mir macht speziell der dritte Block, mit der jungen Angriffslinie viel Freude», so ein zufriedener Georg Taferner.


