Lachen in Bild und Ton
Lachen ist gesund und ansteckend. Im Spital Laufen kann man sich derzeit von 30 lachenden Menschen anstecken lassen. Optisch und akustisch. Eine Ausstellung mit dem Prädikat: «Aussergewöhnlich».

Wie oft am Tag lachen Sie?», fragt Stephanie Meier in die Runde. «Vielleicht 50-mal», meldet sich ein Besucher. «Dann sind Sie ein besonders fröhlicher Mensch», gibt die Künstlerin zur Antwort mit dem Zusatz, dass bei Erwachsenen nur durchschnittlich 15-mal, bei Kindern aber 400-mal am Tag gelacht werde.
Stephanie Meier, aufgewachsen in Bärschwil, hat sich intensiv mit dem Lachen auseinandergesetzt und zeigt in der Cafeteria des Spitals Laufen derzeit eine witzige, aber auch sehr interessante Ausstellung. Eine fotoakustische Lachsammlung, als dokumentarische Auswertung ihres Themas. Stephanie Meier hat 30 Personen gefunden, die bereit waren, sich lachend fotografieren zu lassen. Und damit das Bild auch akustisch etwas hergibt, kann der Besucher, die Besucherin per Knopfdruck das meist herzhafte Lachen der abgebildeten Person auch noch hören.
Die Personen zum Mitmachen zu bewegen, sei übrigens gar nicht so schwierig gewesen, erklärte die Künstlerin. Diese dann zum Lachen zu bringen schon eher. «Ich griff zu den banalsten Mitteln, wie ‹Wer zuerst lacht, hat verloren›, erzählte sie schmunzelnd.
«Menschen lachen», die Fotoausstellung mit akustischem Mehrwert, kam an der Vernissage vom vergangenen Montag anlässlich des offiziellen Neujahrs-apéros für das Spitalpersonal besonders gut an. Stephanie Meier, Initiatorin, Kuratorin und Künstlerin der Ausstellung «Menschen lachen», führte mit Humor in ihre Sammlung ein, welche sie zuvor bereits in einem Basler Café mit Erfolg präsentierte, und motivierte, mit den 30 lachenden Menschen jeden Alters Kontakt aufzunehmen: übers Bild, über den Ton per Knopfdruck oder sogar live. Denn einige der abgebildeten Personen waren an der Vernissage anwesend und verbreiteten ihre positive Aura live über Personal und Vernissagebesucher.


