Kulturvielfalt auf kleinstem Raum — das erste Laufner Kulturfest war ein Erfolg

Die Premiere des Laufner Kulturfests lockte am letzten Sonntag trotz durchzogenen Wetterverhältnissen viele Leute ins Laufner Stedtli.

Irische und osteuropäische Musik: Die Band Folkloris aus Liestal eröffnete den musikalischen Tag.

Irische und osteuropäische Musik: Die Band Folkloris aus Liestal eröffnete den musikalischen Tag.

Etwas für Schleckmäuler: Die ukrainische Spezialität Syrnyky, süsse, gebratene Klösse aus Frischkäse- bzw. Quarkteig, erfreute sich grosser Beliebtheit. Fotos: Mela nie Brêchet

Etwas für Schleckmäuler: Die ukrainische Spezialität Syrnyky, süsse, gebratene Klösse aus Frischkäse- bzw. Quarkteig, erfreute sich grosser Beliebtheit. Fotos: Mela nie Brêchet

Mit ihnen blieben keine Füsse still: Madiakher Niang & Badou Sene aus Basel erfüllten das Stedtli mit senegalesischen Rhythmen.

Mit ihnen blieben keine Füsse still: Madiakher Niang & Badou Sene aus Basel erfüllten das Stedtli mit senegalesischen Rhythmen.

Vielfältiges kulinarisches Angebot: An einem der elf Stände wurde irakischer Kebab angeboten.

Vielfältiges kulinarisches Angebot: An einem der elf Stände wurde irakischer Kebab angeboten.

Entstanden aus einer Projektarbeit zweier Maturanden und einer Maturandin fand im Stedtli Laufen das erste Laufner Kulturfest statt. Das OK, bestehend aus Ciara Meier, Kenneth Saling und Ahmed Mahmoud, machte sich auf Sponsorensuche und stellte in den letzten Monaten mit viel Herzblut ein vielseitiges Programm zusammen. An insgesamt elf verschiedenen Ständen konnten Besucherinnen und Besucher diverse Spezialitäten aus aller Herren Länder kosten — und dies kostenfrei. Vertreten waren unter anderem die Länder Argentinien, Syrien, Irak, Schottland und Albanien. Für die Kleinsten bot Lala’s Kulturatelier Steinemalen an. Genau so vielfältig war die musikalische Unterhaltung: Stündlich traten Bands aus der Umgebung auf. Unter anderem erfüllten irische, senegalesische oder lateinamerikanische Klänge das Stedtli. Als Lokalmatador und Vertreter der Schweiz spielte Roli Noir-jean mit seiner Drehorgel auf.

Kenneth Saling zeigt sich nach dem Fest mehr als zufrieden: «Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir haben nicht damit gerechnet, schon bei der ersten Ausgabe des Kulturfests so viele Gäste begrüssen zu können.» Die Stimmung sei fantastisch gewesen, sowohl zwischen Anbietern und Besuchenden als auch zwischen den Anbietenden selbst. Aus dem Publikum habe es viel Zuspruch gegeben, das Kulturfest auch weiterhin regelmässig durchzuführen.

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