Kulturpreis für LaufentalK

Die Laufentaler Kulturstiftung übergab am vergangenen Samstag den Preis für das beste Kulturprojekt des Laufentals 2023 an den Verein Celestino Piatti — das visuelle Erbe für das Projekt LaufentalK.

Übergabe: Barbara Piatti und Cedric Kegreiss (r.) freuen sich über das von Urs Hofer (l.) überreichte Zertifikat für das beste Laufentaler Kulturprojekt 2023, LaufentalK. Fotos: Martin Staub

Übergabe: Barbara Piatti und Cedric Kegreiss (r.) freuen sich über das von Urs Hofer (l.) überreichte Zertifikat für das beste Laufentaler Kulturprojekt 2023, LaufentalK. Fotos: Martin Staub

Interessant: Patrick Tschan, Christoph Sütterlin, Lilli Kuonen und David Schönhaus (v. l.) lassen sich von Barbara Piatti (hinten Mitte) das Archiv ihres Vaters Celestino Piatti zeigen.

Interessant: Patrick Tschan, Christoph Sütterlin, Lilli Kuonen und David Schönhaus (v. l.) lassen sich von Barbara Piatti (hinten Mitte) das Archiv ihres Vaters Celestino Piatti zeigen.

Seit 1978 engagiert sich die Laufentaler Kulturstiftung — vor 2019 unter dem Namen Laufentaler Kulturstiftung der Portland Cementfabrik — für die Förderung von kulturellen Aktivitäten im Laufental. Für die Teilnahme am Laufentaler Kulturwettbewerb sei eine Bewerbung nötig, erklärte Urs Hofer, Präsident des dreiköpfigen Stiftungsteams.

Barbara Piatti, Tochter des in Duggingen wohnhaft gewesenen Künstlers Celestino Piatti (1922–2007), lud Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende und kulturverbundene Vereine des Laufentals zum ersten «LaufentalK» ins Restaurant Chez Georges nach Grellingen ein. Rahmenthema dieses Pilotprojektes war das künstlerische Erbe ihres Vaters, dessen Archiv unweit des Veranstaltungsortes für die Teilnehmenden offenstand. «Der gesamte Veranstaltungsrahmen ist darauf ausgerichtet, Begegnungen und Austausch unter Kulturschaffenden der Region zu ermöglichen», erklärte die promovierte Literaturwissenschaftlerin, Sachbuchautorin und Kulturvermittlerin. Die simple Idee, sich an einem künstlerisch inspirierenden Ort zu treffen und sich unter kulturaffinen Personen auszutauschen, zeigte sich ausserordentlich wertvoll: Künstlerinnen, Autoren, Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Open-Air-Kinos, Kulturforen und weitere kulturell interessierte Personen meldeten sich für den ersten «LaufentalK» an und erlebten am vergangenen Samstag einen spannenden Nachmittag mit Workshop, Gesprächen zu Bedürfnissen, Projekten und Visionen, über die einzelnen Kulturdisziplinen des Laufentals und Umgebung hinweg. Ein gutes Dutzend Teilnehmende war fürs Erste dabei und das in Zusammenarbeit mit dem Grafiker und gestalterischen Tüftler Cedric Kegreiss entstandene erste «LaufentalK» soll laut ihm und Initiantin Barbara Piatti weiterverfolgt werden. Die am Pilotanlass entstandenen Fotos und Audio-Aufnahmen werden nun als Fotoreportage und Podcast weiterbearbeitet, um so die Stimmung sowie die wichtigsten Ideen und Inputs zu dokumentieren.

Urs Hofer fiel, wie er sagte, «ein Stein vom Herzen», als unter anderen Bewerbungen diejenige des «LaufentalK» eintraf. «Da war für uns sofort klar, dass dieses besondere Projekt als Sieger im Kulturwettbewerb für das beste Laufentaler Kulturprojekt 2023 hervorgehen soll. Wir wollen mithelfen, den Austausch der kulturverbundenen Kreise im Laufental zu intensivieren, damit daraus neue Ideen und Projekte im regionalen Kulturbereich entstehen können.» Der Präsident der Laufentaler Kulturstiftung bedauerte, dass beim eigentlich jährlich stattfindenden, bis zu 10000 Franken dotierten Kulturwettbewerb in den letzten Jahren keine würdigen Projekte ausgezeichnet werden konnten.

Obs einen Sieger des Laufentaler Kulturwettbewerbs 2024 gibt, hängt von den Bewerbungen ab — möglich bis 31. Dezember unter kulturplattform.org.

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