Imposante Siedlung im Nau
Das Laufner Quartier Nau erhält ein komplett neues Gesicht. 190 neue Wohnungen, ein grosser Erholungspark am Südufer der Birs und ein Stadtgarten mit Kinderspielplatz auf dem Amt-hausplatz sollen gebaut werden.

Seit drei Jahren arbeiten der Stadtrat von Laufen, Spezialisten und Planer unter Einbezug der Wohnbevölkerung am Stadtentwicklungsprogramm STEP, das die Attraktivität von Laufen als Wohn- und Arbeitsort erhöhen soll. Eine der vielen Massnahmen ist die Ausarbeitung einer Konzeptstudie im Areal Nau, das im Osten des Stadtkerns liegt und von der Birs in zwei Teile getrennt wird. Der Stadtrat hat dem renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron in Basel die Konzeptstudie in Auftrag gegeben und die Erarbeitung mit einem Gremium aus Vertretern der Stadt und externen Fachleuten begleitet.
«Im Areal Nau soll ein komplett neuer Stadtkörper mit 190 Wohnungen und 420 Bewohnern entstehen», erklärt der verantwortliche Partner Stefan Marbach von Herzog & de Meuron. Auf drei Hektaren Land inkl. ehemaliges Steiner Areal, die grösstenteils im Besitz der Stadt Laufen sind, sollen Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser mit Flachdächern gebaut werden, wobei in vier Etappen vorgegangen wird. Die Häuser liegen unmittelbar östlich der heutigen Naustrasse, südlich und nördlich der Birs. Durch geschickte Planung sollen die Wohnräume Blick auf die Birs erhalten. Eine verdichtete Bauweise wird angestrebt und die Häuser werden mit Tiefgaragen ergänzt. Die Überbauung soll durch private Investoren realisiert werden, die öffentlichen Plätze und Erschliessungswege gemäss den Quartierplänen verteilt.
Um den immensen Verkehr Richtung Breitenbach zu kanalisieren und die Wohnungen von Lärmemissionen zu befreien, soll die Naubrücke in die Nähe der Eishalle verlegt werden. Am südlichen Birsufer entsteht der Freizeitraum Birspark für die Laufner Bevölkerung. Das breite und nur leicht abfallende Birsufer soll zum Verweilen, Spielen und Treffen dienen. Am nördlichen Birsufer wird eine öffentliche Promenade mit Ufermauer gebaut. Mit dieser Anordnung wird auch dem Hochwasserschutz Rechnung getragen, der vom Kanton Basel-Landschaft gefordert wird.
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