Immer wieder Fragen stellen

Wer es einmal erlebt hat, weiss, wieso die Laufner das neue Jahr in der Kälte vor dem Martinstor begrüssen.

Ungewöhnlich: Die Turmbläser schenken ein einmaliges Hörerlebnis. Fotos: Gini Minonzio

Ungewöhnlich: Die Turmbläser schenken ein einmaliges Hörerlebnis. Fotos: Gini Minonzio

Erfüllung: Die Klänge der Turmbläser ergriffen das ganze Städtchen.

Erfüllung: Die Klänge der Turmbläser ergriffen das ganze Städtchen.

Lassen Sie sich nicht manipulieren. Hinterfragen Sie, was Ihnen gesagt wird!», rief die Laufner Vize-Stadtpräsidentin Sabine Asprion am Neujahrsapéro den Anwesenden zu. In der heutigen Zeit sei es immer wichtiger, Nachrichten aus den Internet-Medien genau zu hinterfragen. Man müsse diese digitalen Nachrichten kritisch betrachten. Denn die Fake News, also die gefälschten Nachrichten, könnten politischen Schaden anrichten, so Asprion. Sie hielt ihre Ansprache darüber, wie wichtig es sei, sich und dem Gegenüber immer wieder Fragen zu stellen.

Rund 80 Personen wollten sich die Ansprache von Asprion und den Apéro nicht entgehen lassen. Doch auch das traditionelle Ständchen der Turmbläser hatte seine treuen Fans. Toni Cueni, Fritz Meyer, Matthias Kümin und Patrick Wyss bilden die aktuelle Formation mit zwei Trompeten und zwei Posaunen. Dies war ihr 32. Ständchen aus dem Turm der St.-Katharinen-Kirche. Gefragt, wie viel sie dafür geübt haben, antwortete Cueni diplomatisch: «Wir haben Routine beim Üben!» Das merkte man auch beim Zuhören. Das Ständchen war ein richtiger Genuss. Die Trompeter und Posaunisten schmetterten die Stücke richtiggehend zum Turmfenster hinaus, sodass sie das ganze Städtchen erfüllten und von allen Wänden widerhallten, bis das Städtchen zu einem einzigen, riesigen Klangkörper verschmolz. Und wer während des Auftrittes etwas herumging, merkte, wie die Klänge von den verschiedenen Mauern anders zurückgeworfen wurden. Ein einmaliges Hörerlebnis!

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