Hoffnungsvoller Musikernachwuchs
Die Region hat punkto junger Nachwuchsmusikerinnen und -musiker einiges zu bieten. Im Kulturforum Alts Schlachthuus in Laufen wurde dies letzten Samstag eindrücklich demonstriert.
«Von Rap bis Jazz – frisches Musikschaffen aus dem Laufental und Thierstein», versprach der Anlass letztes Wochenende im Kulturforum Alts Schlachthuus. Und dieses Versprechen wurde mehr als eingelöst. Die jungen Musikerinnen und Musiker meisterten ihre Auftritte allesamt hervorragend und unterhielten das zahlreich erschienene und hauptsächlich junge Publikum bestens. Den furiosen Auftakt an diesem Abend und damit gleich ein erstes Highlight bot die junge Musikerin RachL Rhymes, mit bürgerlichem Namen Rahel Lutz. Kaum zu glauben, dass die Rapperin gemeinsam mit ihren Freunden auf der Bühne ihren ersten Auftritt überhaupt bestritt. Locker und souverän interpretierte die zweisprachig aufgewachsene Rahel Lutz die ausnahmslos englischen Songs. Ihre Bühnenpartnerinnen begleiteten sie mit äusserst beeindruckenden Stimmen und rappten zusätzlich in Französisch beziehungsweise Spanisch. Im Anschluss brillierte gleich ein weiteres Mal eine junge Frau. Anouk begeisterte das Publikum mit Folk Songs, sowohl eigenen als auch Coverversionen. Quasi verschmolzen mit ihrer Gitarre, überzeugte Anouk durchwegs mit einer starken Bühnenpräsenz und verlieh den Songs mit ihrer unverwechselbaren Stimme – wie bereits im Programm angekündigt – ihre ganz eigene Note. Das Publikum verdankte ihren Auftritt und eine geforderte Zugabe mit grossem Applaus. Nachdem die Ladys zu Beginn des Abends überzeugt hatten, durften nun die jungen Männer zeigen, was sie drauf haben. Unterlegt von fetten Beats rappte Klegs Lafayette in beeindruckendem Tempo sein Material und heizte den Anwesenden ordentlich ein. Im Gegensatz zu RachL Rhymes performte Klegs Lafayette in Mundart. Dass er nicht nur textsicher ist beziehungsweise sehr schnell sprechen kann, sondern durchaus auch Freestyle kann, bewies er, indem er drei aus dem Publikum eingeworfene Begriffe im Handumdrehn in einen Rap verpackte. Das Finale bestritt schliesslich die Band Terix Cluster Experience. Die Combo, die erst letztes Jahr gegründet worden war, sorgte mit ihrer Mischung aus Funk, Jazz, Rock und Soul dafür, dass kein Bein unbeteiligt dastand. Die soulig weiche Stimme von Frontmann Yannik Freudemann stand dabei klar im Vordergrund.






