Hitzige Gefechte im heissen Stedtli-Sand

Bereits zum 15. Mal verlieh der Volleyball-Club Laufen am Wochenende dem Stedtli südliches Strandfeeling. Dazu passend das Sommerwetter und viele heisse Beachvolleyball-Kämpfe.

Schattendasein: Die Punktezählerinnen unter dem Sonnenschirm. Geschwitzt wird trotzdem. Foto: Martin Staub
Schattendasein: Die Punktezählerinnen unter dem Sonnenschirm. Geschwitzt wird trotzdem. Foto: Martin Staub

Der Aufwand ist schon enorm, aber er lohnt sich», erklärte Fabienne Suter, OK-Mitglied des diesjährigenStedtli-Beach-Turniers, des grössten Anlasses im Jahresprogramm des VBC. Auch wenn die meisten Positionen des OK in dieser Ausgabe neu besetzt sind: Die Abläufe gingen reibungslos über die Bühne, wie die Presseverantwortliche durchblicken liess.

Die meisten der gegen 200 Mitglieder sind an der Organisation des Beachvolleyball-Turniers beteiligt. Sei es im Vorfeld, beim Auf- und Abbau oder während des Anlasses. Für die Öffentlichkeit wird der grosse Umfang des Stedtli- Beach-Turniers jeweils erst ab Freitagmorgen sichtbar, wenn sechs Sattelschlepper die 160 Tonnen Sand für die beiden Spielfelder aufs Kopfsteinpflaster kippen und der Aufbau der ganzen Infrastruktur beginnt. «Dank grosszügiger Sponsoren und der Wiederverwertung des Spielsandes halten sich die Kosten in erträglichem Rahmen», erklärte Beat Jermann, der heuer zum ersten Mal für den Bau zuständig ist.

Bereits am Freitagabend ab 19 Uhr standen sich die Viererteams aus Vereinen und Firmen aus der Region für den Kampf um den Pokal beim Kottmann-Kohler Beach Cup gegenüber. Dank des warmen Sommerwetters sei diesmal besonders viel Betrieb bis gegen 2 Uhr in der Früh gewesen, erklärte Suter. Die Halbfinalisten dieses Plauschturniers trafen sich am Samstagabend noch einmal zur Endausscheidung.

Mit dem A2-Turnier vom Samstag steht jeweils die Hauptattraktion des dreitägigen Mobiliar-Stedtli-Beach-Turniers auf dem Programm. Jeweils acht Männer- und acht Damen-Teams kämpfen hier um wertvolle Punkte in der zweitobersten Spielklasse des Schweizer Beachvolleyball-Sports.

Beim Laufner Turnier war mit den topgesetzten Paaren Heidrich/Kissling bei den Herren (bereits mehrere Siege auf der diesjährigen nationalen Tour) und Grässli/Sciarini bei den Damen (Siegerinnen am A1-Turnier von voriger Woche in Basel) ein hohes Niveau angesagt. Trotz weiterer bekannter Damen- und Herrenteams liessen sich die beiden Favoritenpaare am Ende als Siegerfeiern.

Am Sonntag waren die Juniorinnen und Junioren an der Reihe. Die Förderung des Nachwuchses liegt dem VBC Laufen besonders am Herzen und somit hat das U19-Masters-Turnier im Rahmen der Coop Junior Beachtour jeweils einen festen Platz in der Agenda des Laufner Stedtli-Beach-Turniers. Bei den Damen schwang hier das Duo Gonzalez/Ferrazzo und bei den Herren die Paarung Back/Kasper obenauf. Gut möglich, dass Laufen die erfolgreichen Nachwuchstalente bald in einem der kommenden Stedtli-Beach-Turniere in der Kategorie A2 zum Sieg smashen sieht, «was schon öfter vorgekommen ist», wie Fabienne Suter, bestätigt.

 

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