Freudensprünge für die Schule
Die Sekundarschule Laufen feierte ihre 175-jährige Zeitreise. Ein zweitägiges Fest, das von Lehrpersonen und Schülern viel Aufwand erforderte und reibungslos über die Bühne ging.
Wer sich die Geschichte der Laufner Sekundarschule zu Gemüte führt, wähnt sich auf einer Achterbahn», begann Guido Rabaglio am Samstag seine Ansprache an die geladenen Gäste. Der Rektor sah das aber auch durchaus positiv. «Dass unsere Einladung zur Jubiläumsfeier auch in Liestal nicht ausgeschlagen wurde, zeigt doch unser gutes Verhältnis und beweist, dass wir gut unterwegs sind.» Tatsächlich fanden sich unzählige Lehrpersonen von andern Schulen, ehemalige Lehrkräfte, Politiker und Funktionäre ein, zusammen mit dem ganzen Sek-Team zu feiern.
Lehrerinnen, Lehrer und Schülerschaft liessen kaum eine Möglichkeit aus, die Geschichte so unterhaltend wie möglich und so informativ wie nötig zu gestalten. Die Bevölkerung war eingeladen, am Freitag oder Samstag sich die Rosinen aus dem bunten Angebot heraus zu picken. Alles zu geniessen, war kaum möglich, so umfangreich war das Angebot. Theater «Gründerzeit», Quiz, Froschkonzert, Modeschau, Kurzworkshop «Linedance» mit der Lehrerband und vieles mehr boten die rund 200 Schüler und zwanzig Lehrpersonen im regelmässigen Turnus. Und die Leute kamen in Scharen.
Beachtlich, wie sich das Lehrerteam nicht nur dem Management des Schulfestes widmete, sondern das Programm aktiv mitgestaltete. Der Rektor beispielsweise zeigte auch nach 35-jähriger Aktivzeit an der Sek Laufen keine Spur von Ermüdung und gab in der Lehrerband zusammen mit Noémie Leemann, einer der Jüngsten im Team, den Ton in der Lehrerband an.
Durch die Geschichte der Sekundarschule Laufen, die sich wie ein roter Faden durch das Geschehen zog, unterschied sich der Anlass vom üblichen Schulfest, welches jeder Schüler, und jede Schülerin hier mindestens einmal erlebt. Wie nebenbei bekamen die zahlreichen Besucher mit, dass damals, als man 1837 die Schule gründete, die Kirche das Sagen hatte, der es vor allem um den priesterlichen Nachwuchs ging, dass die ersten 25 Schüler mitten im Stedtli im Haus des heutigen Radio-TV-Geschäft von Geistlichen unterrichtet wurden, und dass wegen eines Lehrerkrachs 1845 die Schule für elf Jahre geschlossen wurde.










