Film über den Bau des Werkhofs

Wie aus Bauholz ein Zweckbau aus Holz wird, zeigt ein Film. Dessen erste Aufführung fand unmittelbar vor der Budget-Gmeini statt.

Vom Bauholz zum Holzbau: Der Film lässt sich von Youtube runterladen. Foto: Thomas Immoos
Vom Bauholz zum Holzbau: Der Film lässt sich von Youtube runterladen. Foto: Thomas Immoos

Vor der Gemeindeversammlung fand im «Alte Schlachthuus» eine Filmpremiere statt. Zu sehen war der neunminütige Dokumentarfilm von Sandro Karrer «Vom Bauholz zum Holzbau — neuer Werkhof Laufen».

Gezeigt wird, wie aus einem Holzstamm, geschlagen im Forst der Stadtburgergemeinde Laufen, Bauholz wird. Zu sehen ist, wie der Baum gefällt, von Ästen befreit und abtransportiert wird. In der Sägerei wird er in Windeseile zu Brettern verarbeitet und diese Bretter zu Bauelementen, die schliesslich die Wände des neuen Werkhofs der Stadt Laufen im Gebiet Neumatt bilden. Wichtig war es zu zeigen, welch nachhaltiger Werkstoff Holz ist, wie an der Premiere zu erfahren war. Aber auch die verarbeiten Lacke und Leime sind ökologisch unbedenklich. Der Film zeigt dies alles mit sehr viel Schwung, musikalisch geschickt umrahmt. Beteiligte wie der Forstchef der Stadtburger oder der Firmenchef der Sägerei äussern sich zu Arbeitsschritten und zur Bedeutung von Holz als Werkstoff. Insgesamt wurden 288 Kubikmeter heimisches Holz verwendet.

Stadtpräsident Pascal Bolliger blickte auf die Entstehung des neuen Werkhofs zurück. Die ersten Pläne dazu gab es schon vor 26 Jahren. «Jetzt schliesst sich ein Kreis.» Die Kosten von 20000 Franken für den Film konnten dank Beiträgen diverser Sponsoren gedeckt werden.

Für den Film habe er rund hundert Stunden aufgewendet, berichtete Sandro Karrer. «Es wurde ein Dokumentarfilm mit viel Action.» Selber sei er von der Geschwindigkeit überrascht gewesen, mit der der Holzstamm zu Brettern geschnitten wurde (ein Meter pro Sekunde). Der Film kann auf Youtube runtergeladen werden.

Ruedi Hofer, Präsident der Werkhof-Kommission, hielt fest, dass man bei der Bauvergabe darauf geachtet habe, möglichst viele Unternehmen aus der Region zu berücksichtigen. Dies sei weitgehend gelungen — wie auch der Film. Zurzeit laufen die letzten Arbeiten am Werkhof. Im Januar dürfte er bezugsbereit sein. Danach folgen noch die Umgebungsarbeiten. Anschliessend wird die Werkhof-Kommission aufgelöst. Bolliger dankte den Kommissionsmitgliedern für ihre Arbeit. Der Zeitplan von zwei Jahren wie auch das Kostendach von vier Millionen Franken konnten eingehalten werden.

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