Farbenfroher Abschied

Letzten Donnerstag veranstaltete die Primarschule an der Brislachstrasse in Laufen ein grosses Fest. Mit allerlei Darbietungen und kulinarischen Leckerbissen verabschiedeten sich Schüler, Eltern und Lehrer von ihrem Primarschulhaus.

Kreativ: Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse stellten Kunstwerke im Stile Picassos aus.   Foto: Melanie Brêchet
Kreativ: Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse stellten Kunstwerke im Stile Picassos aus. Foto: Melanie Brêchet

Nach den Sommerferien besuchen sämtliche Laufner Primarschüler den Unterricht im Schulhaus Serafin an der Baselstrasse. So auch jene, welche bisher an der Brislachstrasse untergebracht waren. Der Umzug zum neuen Standort ist für alle Beteiligten eine grosse Veränderung. So schwingt da und dort auch ein wenig Wehmut mit, beim Gedanken an den Wegzug vom nahen Quartierschulhaus. Entsprechend ausgiebig und bunt wurde der Abschied von der Primarschule an der Brislachstrasse letzten Donnerstag gefeiert. Zur Eröffnung des Festes richtete der Stadtrat Thomas Hofer das Wort an die Anwesenden. Er unterstrich die Bedeutung des Umzuges in das Schulhaus Serafin, indem er an andere wichtige Ereignisse erinnerte, welche die Welt an einem 20. Juni bewegten und wünschte den Schülern und Lehrern einen tollen Neustart nach den Sommerferien. Danach hatten die Gäste die Qual der Wahl: Die zweite Klasse beispielsweise bot Tanz und Gesang in der Aula an.

Musikalische Darbietungen gab es auch von der ersten und dritten Klasse.
Zu einer wirklich sehenswerten Ausstellung lud die vierte Klasse ein. Sie stellte Skulpturen, Keramiken und Bilder im Stile Picassos aus. Wen die farbenfrohen Kreationen zum Nachmachen animierten, durfte sich in einem entsprechenden Workshop instruieren lassen. Gfürchig ging es im Schulzimmer der fünften Klasse zu und her. Die Schülerinnen und Schüler luden ins Gruselkabinett ein, wo sie ihre selbstkreierten Schauergeschichten vortrugen. Diese trugen Titel wie «Tod in der Villa», «Leiche im Wald», «Die Explosion» oder auch weniger verfängliche Titel wie «Pech mit dem Freund». Gebannt lauschte das Publikum den grausigen Geschichten in schummriger Atmosphäre.

Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern gleich selbst. Sie steuerten etwas für das Buffet bei, von welchem sich alle kostenlos bedienen konnten. Ausserdem wurden Waffeln, Kaffee und Getränke zugunsten der Klassenkasse verkauft. Während im Schulhaus das farbenfrohe Programm seinen Lauf nahm, wurde es draussen immer grauer. Das Gewitter, welches im Seeland verheerende Schäden anrichtete, wütete auch über Laufen. Glücklicherweise fand der Grossteil der Veranstaltung hinter sicheren Mauern statt, sodass die Gäste zumeist trocken und vor allem auch unbeschadet blieben.

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