«Erfolg ist kein Selbstläufer»
Hauchdünn verpasste der EHC Laufen in der 2. Liga-Meisterschaft den Einzug den Playoff-Final. Trotzdem warnt Trainer Christof Amsler davor, dass dieser Erfolg nun zum Selbstläufer werde.

Geblieben von der abgeschlossenen Saison ist dem Team die Enttäuschung. So dicht stand man davor, Vereinsgeschichte zu schreiben. Im dritten Spiel verlangte das Amsler-Team Favorit Argovia Stars alles ab. Noch Sekunden vor Spielende verpassten die Laufentaler den 5:5-Ausgleich. In der dann fälligen Overtime wäre alles möglich gewesen. Bleiben wird allen aber die ausgebrochene Begeisterung der Fans. Das dritte Spiel wurde zum Heimspiel und nach Spielschluss bedankten sich die Fans enthusiastisch bei den Spielern. «Das hat bei uns allen tiefen Eindruck gemacht und sei, so hat man mir gesagt, bisher ein Novum», so Amsler. Bei der Zuschauerstatistik weisen nur die Partien Laufen – Argovia Stars (232) und Laufen – RB BB (217) nebst ZS-Oberlangenegg (254) Werte über 200 auf. Der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg war und ist so schmal wie die Beurteilung der Arbeit eines Trainers. Amsler hat dies erfahren. Es gab phasenweise viel Kritik. Er wusste damit aber stets umzugehen. «Es war eine schwierige Saison, die für uns sehr positiv endete. Als ich anfangs Saison sagte, dass es in unserer Gruppe sehr eng werde und bis zuletzt nicht klar sei, wer die Playoffs schaffe, glaubten viele, dies sei so eine Art Selbstschutz.» Der Lauf der Qualifikation machte dann deutlich, was Amsler meinte. Es war ein stetes Auf und Ab. Laufen rangierte phasenweise auf dem letzten Rang und da kamen Gedanken an die stressigen Playouts bei vielen Leuten hoch. Amsler gelang es dann, den erfahrenen ex-NLB-Verteidiger Kim Scheidegger nach Laufen zu locken und der eine und andere verletzte Spieler kehrte aufs Eis zurück. Am Ende reichte es zu Platz drei.
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