Einstieg leicht gemacht
Ein Triathlon ist nichts für Einsteiger? Nicht so in Laufen. Der Schwimmklub Laufen macht aus Sport ein Vergnügen für alle.

Mit dem Büsseracher Gabriel Lombriser hat die Region einen der besten Sportler der Welt. Der 32-Jährige hat sich eben qualifiziert für den schwierigsten Triathlon der Welt, den Ironman Hawaii (vom 12. Oktober). 3,8 Kilometer Schwimmen im Meer mit Strömung, dann 180 Kilometer Fahrrad und ohne Pause auf die Marathon-Strecke von 42,2 Kilometer in glühender Hitze. Lombriser schaffte die Qualifiquation an seinem Ironman-Debüt in Nizza mit dem guten dritten Platz in seiner Alterskategorie und dem 22. Gesamtrang von 2800 Startenden.
Lombriser hat einmal mit kleinen Distanzen angefangen und sich seine sportliche Leistung über Jahre hinweg durch aufbauendes Training erarbeitet. Solche Überlegungen stellt auch der Schwimmklub Laufen an. Aller Anfang sei schwer, räumt Rénald Schneider, Präsident des Schwimmklubs, ein. Doch Sport und Bewegung erfüllten Herz und Seele. So setzt sich Schneider in seiner Freizeit dafür ein, Klein und Gross für Bewegung (im Wasser) zu begeistern. Im Angebot des Klubs sind verschiedene Kurse (www.sklaufen.ch).
Und bereits seit Jahren führt der Schwimmklub Laufen im Sommer einen Triathlon durch und bietet Jung und Alt einen leichten Einstieg in den Ausdauersport. Mit dem Angebot der «Staffel» können sich drei Personen die Strapazen teilen. Der eine schwimmt einen Kilometer, der nächste fährt 17 Kilometer Fahrrad und der Dritte im Bunde absolviert die Laufstrecke von fünf Kilometern. Ausgangspunkt war das Schwimmbad in Laufen. «Die Distanzen sind so gewählt, dass zwar eine sportliche Leistung abgefragt wird, doch das Verlangte für jedermann auch ohne Training machbar ist. Im Vordergrund steht ganz klar der Spass», betont Schneider.
Doch natürlich waren am Sonntag am Triathlon Laufen auch Einzelsportler willkommen. 18 Startplätze hatte der Schwimmklub zu vergeben, 17 Sportler – von der Schülerin über Familienmütter bis zum Rentner, und zum Teil angereist aus der Stadt – stellten sich der Herausforderung und waren nach erbrachter Leistung sichtlich zufrieden und stolz. Belohnt wurden sie alle. So gab es nicht nur für Bestzeiten ein Erinnerungsstück und einen Gutschein, sondern für alle Teilnehmenden einen Sachpreis, sagt Rénald Schneider. Er freut sich sichtlich, unter den Teilnehmenden auch Topsportler begrüssen zu dürfen wie Markus Stampfli, der früher grosse Triathlons absolvierte. So zogen einige Sportler nach dem Massenstart den andern Teilnehmern davon, doch letztlich soll das nicht entmutigen, sondern anspornen zu mehr Bewegung, meint Schneider lachend. Denn mit jedem Training mehr, werde man besser, weiss der passionierte Sportler aus eigener Erfahrung.


