Ein Volksfest für das Gewerbe
Die AGLAT 14 zog über 20000 Besucherinnen und Besucher auf das Ausstellungsgelände rund um die Eissporthalle Laufen. Veranstalter und Aussteller sind rundum zufrieden.
Sogar das Wetter machte mit. Nachdem die rund 200 Aussteller beim Aufbau noch gehörig geschwitzt haben, drehte Petrus just ab Freitag den Thermostat über dem Laufental um ein paar Grade zurück. Auch so war es noch genügend durstig und die Ausstellungsbesucher genossen die Grosszügigkeit der ausstellenden Firmen in vollen Zügen. Etwas zum Leid derer, die etwas verkaufen wollten. Dies sollte aber der einzige Wermutstropfen der Gewerbeschau bleiben. «Der ganze Rest lief wie am Schnürchen», freute sich Georges Thüring, der nach der AGLAT 09 bereits zum zweiten Mal als OK-Präsident Regie bei der grössten Baselbieter Gewerbeausstellung führte.
Bereits die Eröffnungsfeier am Freitag wies auf die Attraktivität der diesjährigen AGLAT-Ausgabe hin, war doch die gesamte Baselbieter Regierung vertreten, als Thüring – spürbar erregt – vor dem Publikum und unzähligen weiteren Prominenten den Startschuss gab. Nebst den auflockernden Klängen der Stadtmusik Laufen folgten Regierungsrat Thomas Weber, Christoph Buser, Direktor Wirtschaftskammer Baselland, und Marc Scherrer, Präsident des organisierenden Gewerbevereins KMU Laufental. Der anschliessende Rundgang durch die Ausstellung wurde durch Fotografen genutzt, um an den wichtigsten Ständen ein Promiföteli zu schiessen. Was den Gemeinde-, Land- und Regierungsräten nichts auszumachen schien. Grosszügig wurden Komplimente ausgeteilt, und die Besuchenden bestätigten diese in der Folge. Fleissig wurden Wettbewerbe ausgefüllt, Gespräche geführt, den unzähligen Darbietungen gelauscht und zugeschaut.
Als eigentliche Publikumsmagnete erwiesen sich die Anlagen des Schwingklubs Dorneck-Thierstein-Laufental, die Konzerte der Musikschule Laufen und die zahlreichen Darbietungen von Musikvereinen, Chören und volkstümlichen Formationen.
Viele Gewerbetreibende gestalteten ihre Stände aufwendig, die dann auch entsprechend gelobt und bewundert wurden. Unter anderem dürfen hier sicherlich die Aussenstände von Gärtnerei- und Holzbaubetrieben genannt werden. Auch die Hersteller von Stein- und Metallprodukten mussten kräftig anpacken, bis ihre Ware hier und wieder wegtransportiert war.










