Ein geschichtlicher Überblick über die Villa Kleiber
Markant thront die Villa Kleiber am Rebberg über dem Stedtli. Ihr Besitzer Arnold Kaiser hat nun ein Buch über dieses «schützenswerte Baudenkmal» herausgegeben. Am Samstag ist Vernissage inklusive Besichtigung des Hauses.

Laufen
Nicht nur von aussen, sondern auch von innen ist die Villa Kleiber ein Zeugnis vergangener Zeiten. Buntglasfenster, ein mit Blumen verziertes, originalenglisches Flachspül-Klosett, ein schwungvolles Treppengeländer aus Schmiedeeisen, floral gemusterte Fussböden, Holztäferung und Deckenstuckaturen schmücken das Innere des Herrschaftshauses.
Am Samstag öffnet Arnold Kaiser die Villa Kleiber der Öffentlichkeit und lädt zur Buchvernissage ein. 1985 konnte er zusammen mit seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau Medea Kaiser-Ambühl das Haus erwerben. Zurzeit wohnen in dem Haus die Eigentümerfamilien mit zwei Schulkindern und eine Mieterfamilie mit ebenfalls zwei Schulkindern.
In seinem soeben erschienenen Buch «Villa Kleiber am Rebhang in Laufen» widmet sich Kaiser der Entstehungsgeschichte, der Dokumentation des Gebäudes und dem heutigen Zustand des Hauses.
Erbaut wurde die Villa im Jahr 1900 vom Arzt Johann Jakob und seiner Ehefrau Augusta Kleiber-Rem, deren Vater das Land erworben hatte. Im ersten Teil seines Buches stellt Kaiser die Menschen vor, die das Herrschaftshaus erbaut und bewohnt hatten. Danach beschreibt er die Entstehung, Weiterentwicklung und Veränderungen der Villa bis in die Neuzeit. Dabei geht er auf die verschiedenen Details wie Erker, Loggia, Treppenhaus und Turm ein. Auch die Nebengebäude wie der Pferdestall und die Remise werden im Buch besprochen. Das Buch ist reich illustriert mit alten Dokumenten, Plänen und Fotografien. Die Villa Kleiber ist heute als kantonal schützenswertes Baudenkmal eingestuft.
Öffentliche Buchvernissage «Villa Kleiber am Rebenhang in Laufen», von Arnold Kaiser, erschienen bei porzio.ch, Samstag, 18. April, um 14.30 Uhr, in der Villa Kleiber am Allmendweg 18 in Laufen.Verkauf durch den Verlag porzio.ch, durch den Verfasser (arnoldkaiser@gmx.ch) und durch die Stedtlibibliothek Laufen.


