Ei, ei, ei, fang mich
Sechs Mannschaften traten am Ostermontag zumEierläset in Wahlen an. 160 Eier landeten mehrheitlich im Korb, aber auch auf dem Asphalt und sogar am Kopf der Fängerin.
Hoppelhasen, Schlitzohren und Fasnächtler der «Gschwelti Clique» lieferten sich ein spannendes Duell im Eierstaffellauf. Geschicklichkeit und Tempo waren gefragt, nichts für zartbesaitete Gemüter. Immer zwei Mannschaften traten gegeneinander an; fünf Jugendliche absolvierten den Parcours, eine Fängerin oder ein Fänger versuchte verzweifelt, das fliegende Ei mit einem Korb zu erhaschen. Das war leichter gesagt, als getan, denn die Eier kamen hoch im Bogen oder wie veritable Geschosse angebraust. Die Spreu flatterte vielfach von dannen und das Ei zerbrach zuletzt auf dem kahlen Korbboden. Für jedes zerbrochene Ei musste der Läufer zurück auf den Parcours und nochmals durch einen farbigen Reifen schlüpfen.
«Wir halten die Tradition der Wahlner Eierläset hoch und führen den beliebten Anlass bereits zum zwölften Mal durch», erklärte Organisator Toni Halbeisen, seines Zeichen auch Präsident des Männerchors Wahlen. Er hatte den Wettkampf perfekt vorbereitet und heizte den Läuferinnen und Läufern mit seinem Megaphon richtig ein. Mit roten Köpfen absolvierten die Jugendlichen mit einem Ei auf einem Badminton Racket den Parcours und warfen zuletzt das Ei dem Fänger zu. Wer das Racket nicht in der Horizontalen hielt, dem klatschte das Ei unerbittlich auf den harten Asphalt, was grosses Gelächter im Publikum auslöste. Mamis, Papis und Freunde feuerten ihre Lieben mit kräftigen Hopp-Rufen an und brachten Stimmung in die Bude. Dem eisigen Wind zum Trotz gewannen die Gym Bunnys vor der Gschwelti Clique und den Schlitzohren. Die TSV Bunnys, die wilden Hasen und die Hoppelhasen mussten sich mit den Ehrenrängen begnügen. Immerhin schafften es die Hoppelhasen, acht Eier in die Brüche gehen zu lassen. Für die Sieger gab es Barpreise, für die Ehrenplätze winkten Schoggihasen, Spielbälle, Taschen und Schirme.
Wer von den Eiern noch nicht genug hatte, konnte sich in der Mehrzweckhalle mit Spiegelei und Rösti satt essen. Der rührige Männerchor tat alles, um seinen Gästen ein kulinarisches Highlight und eine würdige Eierläset zu ermöglichen.








