Drei Punkte zur Weihnacht

Mit einem 7:5-Heimsieg gegen Rheinfelden konnte der EHC Laufen im letzten Spiel des Jahres erfolgreich Revanche nehmen für die unglückliche Niederlage in der Hinrunde.

Elegant: Laufens Stephan Bucher im Zweikampf mit Dominique Flückiger, dem zweitbesten Torschützen der Gruppe.  Foto: eh-press
Elegant: Laufens Stephan Bucher im Zweikampf mit Dominique Flückiger, dem zweitbesten Torschützen der Gruppe. Foto: eh-press

Der Stachel der ungerechten Niederlage in der Overtime in Rheinfelden sass noch immer tief. Zumindest bei den Fans. Beachtliche 180 Zuschauer füllten die Tribüne und auf Transparenten liess man das Hinspiel nochmals aufleben. Nach 88 Sekunden traf Andreas Keller in Überzahl zum 1:0. Dann sassen mit Flückiger und Simon Schöni die beiden Topskorer der Liga (der 17-jährige Flückiger und der 27-jährige Schöni erzielten bisher zusammen über 50 Prozent aller Rheinfelden-Tore) auf der Strafbank. Laufen nutzte diese Überzahl durch Alain Willemin gleich zu zwei Toren aus. Nach gut drei Minuten lag Laufen 3:0 in Führung. «Es war nicht nur positiv, dass wir so schnell und einfach klar führten. Ob man will oder nicht, man spielt dann nicht mehr gleich weiter», so Laufens Trainer Georg Taferner. Der Beweis dafür war der Shorthander durch Simon Schöni in der 12. Minute. Das Spielgeschehen lief dann im Mitteldrittel im ähnlichen Muster ab. Zuerst ging es hin und her, und beide Goalies hatten Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Vor allem Mendelin, der in der 17. Minute den Alleingang von Andreas Keller stoppte. Um die Spielhälfte herum glaubte wohl die Mehrzahl der Zuschauer, die Entscheidung mitbekommen zu haben. Alex Thalmann im Powerplay sowie Roger Kottmann und Andreas Keller sorgten für die klare 6:1-Führung. Dazu traf Roger Pfeiffer nur den Pfosten. Manch einer wollte nun gar ein Stängeli sehen. Die Aargauer wollten sich aber nicht demütigen lassen. So gross ist der sportliche Abstand zu Laufen auch nicht. Dass die Partie dann plötzlich vom Spielstand her wieder spannend wurde, hat auch damit zu tun, dass es die Laufner lockerer nahmen und Rheinfelden nur 29 Sekunden nach dem 1:6 ein Tor gelang. Als Simon Schöni zehn Minuten vor Spielende das 4:6 aus Sicht der Gäste gelang, witterten sie ihre Chance. Selbst nach dem siebten Laufner Treffer durch Roger Kottmann hatten die Laufentaler den Sieg noch nicht im Trockenen. Mehr als der fünfte Treffer lag aber für die Aargauer nicht mehr drin. Laufen holte verdient die drei Punkte und hat sich jetzt mit sechs Verlustpunkten Vorsprung auf Platz drei festgesetzt. «Wir haben schon besser gespielt, aber es war ein ganz wichtiger Erfolg. Wir müssen aber noch daran arbeiten, dass wir bei klarer Führung nicht nachlassen.» Für Taferner ist wichtig, dass Laufen Anfang Jahr, wenn man zwischen dem 7. und 14. Januar gleich drei Heimspiele austrägt, möglichst dreimal gewinnt, um Platz drei zu sichern.

Weitere Artikel zu «Laufental», die sie interessieren könnten

Verheerend: Das Wohnhaus der Familie Odermatt ist vollständig abgebrannt.  Foto: Polizei Basel-Landschaft
Laufental14.10.2026

Beispiellose Solidaritätswelle

Nach dem verheerenden Brand eines Wohnhauses in Liesberg steht Familie Odermatt vor dem Nichts. Eine Spendenaktion löst nun weit über die Region hinaus grosse…
Gut genutzt: Die Sammelstelle für invasive Neophyten steht seit Ende August bei der Jost AG kostenlos zur Verfügung.  Foto: zVg
Laufental14.10.2026

Neophyten-Sammelstelle stösst auf Anklang

Wohin mit ausgerissenen Neophyten? Seit Ende August steht in Laufen eine kostenlose Sammelstelle für invasive Pflanzen zur Verfügung. Sie soll helfen, deren…
In der Werkstatt des Cellobauers: Die Decke eines alten italienischen Cellos wartet auf die Restauration. Foto: MARK RIKLIN
Laufental14.10.2026

Der Geigenbaumeister von Dittingen

In Dittingen trifft Jonas Lenz auf einen Geigenbauer, der mit 20 Jahren zum ersten Mal ein klassisches Live-Konzert erlebt. Was danach geschieht, ist die…