Die schönsten Autoquartett-Karten — live im Stedtli

Der 10. Oldtimer-Träff mit zahlreichen Veteranen-Fahrzeugen lockte trotz heissem Wetter viele Schaulustige nach Laufen. Zu sehen gab es wunderschöne Raritäten, und fürs leibliche Wohl war auch gesorgt.

Mit 109 Jahren voll im Schuss: Ein offener Ford Model T mit Holzspeichen. Fotos: Carlo LAng

Mit 109 Jahren voll im Schuss: Ein offener Ford Model T mit Holzspeichen. Fotos: Carlo LAng

Rennauto Formel V von 1968: Fotograf Martin Spiess lässt seinen offenen VW-Käfer-Motor aufheulen.

Rennauto Formel V von 1968: Fotograf Martin Spiess lässt seinen offenen VW-Käfer-Motor aufheulen.

Achilles Capri Typ 1956: Platz nehmen und über die noch fahrende Rarität staunen.

Achilles Capri Typ 1956: Platz nehmen und über die noch fahrende Rarität staunen.

Es war wie früher, als man noch mit Autoquartett-Karten spielte — nur waren die Autos echt. Am Sonntag konnten im Stedtli Raritäten auf zwei, drei und auf vier Rädern bestaunt werden. Die ältesten Fahrzeuge waren über 100 Jahre alt. Dazu eingeladen hatte die Sektion Nord-West des Schweizer Motor-Veteranen-Clubs SMVC. Seit elf Jahren findet in Laufen der Oldtimer-Träff statt. Nur während der Coronazeit musste er einmal pausieren. Präsident René Vetter aus Laufen, selber Besitzer zweier Veteranen, freute sich, wenn die Besuchenden mit einem Lächeln im Gesicht an den vielen Strassen-Schönheiten vorbeigingen oder bei einem besonders attraktiven Bijou stehenblieben. «Die meisten Fahrerinnen und Fahrer von Veteranen-Fahrzeugen wissen vom Anlass und kommen und gehen, parkieren und geniessen und mischen sich unter die Besuchenden.»

Fürs leibliche Wohl sorgte der Feuerwehrverein der Stadt Laufen. Präsident und Burgerrat Andreas Frey war stolz, dass «Omeli» mit von Partie war. «Omeli» ist ein strahlendes 98-jähriges Feuerwehrauto, das von 1926 bis 1966 ganze 40 Jahre lang in Laufen im Einsatz stand. Was sonst nur in einem Museum zu bewundern ist, stand in voller Pracht, schön herausgeputzt vor dem Obertor bei der Festwirtschaft. Wer sich dort ein kühles Getränk oder etwas zu essen gönnte, wurde durch Livemusik unterhalten und konnte im angenehmen Schatten die vorbeifahrenden, herrlichen Oldtimer bewundern.

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