Die Qual der Wahl

Die Auswahl an Instrumenten, die an der Musikschule Laufental-Thierstein gelernt werden kann, ist gross. Letzten Samstag durften interessierte Kinder ab der 1. Klasse alles ausprobieren, was sie wollten.

Ob es wohl das Waldhorn wird?: Ben bläst zum ersten Mal ins Instrument und lässt sich dabei von Musiklehrer José Martin Blanco instruieren. Foto: Melanie Brêchet
Ob es wohl das Waldhorn wird?: Ben bläst zum ersten Mal ins Instrument und lässt sich dabei von Musiklehrer José Martin Blanco instruieren. Foto: Melanie Brêchet

Man sei froh, dass man nun nach drei Jahren endlich wieder eine Instrumentenpräsentation im gewohnten Rahmen durchführen könne, sagte Schulleiter Ulrich Thiersch. «Wir ermöglichten Interessierten zwar auch letztes Jahr das Ausprobieren von Instrumenten, jedoch musste man dafür einen Termin buchen.

Der Saal des Kulturzentrums Alts Schlachthuus war letzten Samstag gut gefüllt. Vorne drängten sich die Kinder im Alter ab 1. Klasse, im hinteren Teil des Raums versammelten sich deren Eltern.


Werbung für das Instrument

Die Lehrpersonen der Musikschule  stellten daraufhin ihre Instrumente vor und gaben sich dabei die grösste Mühe, alles aus ihren Instrumenten herauszuholen — schliesslich galt es Werbung dafür zu machen und möglichst viele von den Instrumenten zu begeistern. Vorgestellt wurden die Instrumente mithilfe des Songs Wellerman von Nathan Evans. Den Refrain sang man dann gemeinsam mit den Kindern, die dabei auch freudig mitmachten: «Chum und mach Musig mit uns, in Laufe do an dr Musigschuel. Los all dene Instrumänt zue, probier grad jedes us!» Und genau das konnten die Kinder im Anschluss an die Präsentation tun. Sie strömten in die verschiedenen Musikzimmer und standen teilweise Schlange für ihr Wunschinstrument. Die Schlange war jedoch nicht vor jedem Raum gleich lang: «Gitarre, Klavier und Schlagzeug sind stabil», erklärt Ulrich Thiersch. Auch Streicher seien immer noch sehr beliebt. Querflöte, oder auch die Klarinette seien nicht mehr so gefragt wie früher. In Laufen sei auffällig, dass sich die Blechblasinstrumente grosser Beliebtheit erfreuen. «Dafür wird aber insbesondere von Seiten der Musikvereine auch jede Menge getan», erklärt Thiersch. «Die zahlreichen Brass Bands sind an Nachwuchs und dessen Ausbildung interessiert und wir übernehmen dabei eine wichtige Rolle.» Die Zusammenarbeit funktioniere gut, nicht zuletzt auch mit dem Angebot, in Jugendbands mitzuspielen. Für ein Instrument entscheiden müssen sich die Kinder und Jugendlichen bis spätestens am 15. Mai. Dann nämlich läuft die Anmeldefrist für das nächste Semester ab August ab.

Auch Erwachsene können an der Musikschule Laufental-Thierstein übrigens Unterricht nehmen — die Tarife sind auf der Website zu finden.

Weitere Artikel zu «Laufental», die sie interessieren könnten

Vereint für den Verein: Tobias Häseli, Glenn Chevrolet und Nevio Quartara (von links) verbindet das Leibchen der Laufner U21-Equipe. Foto: eh-presse
Laufental08.04.2026

Erfolg dank der jungen «Wilden»

Der EHC Laufen blickt auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurück. Gruppensieg in der 3. Liga, Vize-Meister der Zentralschweiz, Aufstieg und zum vierten Mal in…
Wo alles begann: Daniel Scholer (links) und Hans Rem (rechts) vor dem früheren Bezirksgericht. Foto: Sabine Asprion
Laufental08.04.2026

Recht und Gerechtigkeit: Mehr Realität als Ideal

Hans Rem und Daniel Scholer, beide aus Laufen und während insgesamt 40 Jahren nebenamtliche Zivilrichter, plaudern zu ihrem Amtsende aus dem Nähkästchen.
Reden um den heissen Brei herum: Flip (Marc Eichenberger), Vreni (Alessandra Beeler), Tante Martha (Ruth Höfler) und Hans (Roger Brencklé). Foto: Thomas Brunnschweiler
Laufental08.04.2026

«Fascht e Familie» in Blauen

Die Theatergruppe Blauen präsentiert Charles Lewinskys 3-Episoden-Stück, das in Tante Marthas Küche spielt. Es entsteht ein Gefühl der Nostalgie, aber auch…