Jubel, Hoffen oder Bangen für Laufen?

Der EHC Laufen trug am Mittwoch sein Rückspiel der «Achtelfinals» gegen den EHC Bern 96 II aus. Wie es weitergeht, zeigte sich erst nach Redaktions-schluss.

Treffsicher: Der Laufner Kay Segginger kommt immer besser in Fahrt. Er ist plötzlich zum Topskorer geworden. Foto: eh-presse
Treffsicher: Der Laufner Kay Segginger kommt immer besser in Fahrt. Er ist plötzlich zum Topskorer geworden. Foto: eh-presse

Eine wöchentlich erscheinende Zeitung kann wegen des Redaktionsschlusses gerade im Sport unter gewissen Umständen ein Problem sein. Das eminent wichtige Rückspiel der Playoffs «Achtelfinals» kann nicht mehr in dieser Ausgabe behandelt werden und somit ist es zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses nicht klar, wie die Saison weitergeht für den EHC Laufen.

Die Ausgangslage war eigentlich klar. Die Playoffs 2025/26 finden in einem neuen Modus statt. Von den drei Zentralschweizer Gruppen qualifizierten sich die jeweils ersten vier Teams für die Playoffs. Anhand der in der Gruppe erzielten Punkte wurde eine Gesamttabelle erstellt. Die Laufentaler holten sich mit dem Heimsieg im Spitzenkampf gegen den HC Fischbach-Göslikon den Gruppensieg und kamen in der Gesamttabelle auf Rang zwei. Daneben war zu erfahren, dass von den 30 Vereinen nur Laufen Bereitschaft erklärte, in die 2. Liga aufsteigen zu wollen. Dazu sei eine Qualifikation für die Halbfinals Bedingung. Anfang der Woche gab es eine Verwirrung, da das Reglement mit den Tabellen und Erklärungen nicht gänzlich klar ist. Kommen die beiden Erstplatzierten der Gesamttabelle nach der Qualifikation direkt in den Halbfinal, vorausgesetzt, sie setzen sich in der ersten Playoff-Runde durch? Die Begriffe Achtel- und Viertelfinals sind ja bei Teilnehmerzahlen von zwölf respektive sechs Teams, auch nicht zutreffend.

Bei Redaktionsschluss und Rückfragen beim Ligaverantwortlichen war es so, dass die erste Gesamttabelle massgebend sei. Das wären der EHC Thun-Lerchenfeld (die stärkste Equipe aller Teams) und der EHC Laufen. Sollten nicht beide Teams die erste Runde überstehen, würde das dritte Team nachrücken. In diesem Fall würde ein Laufner Sieg nach den beiden Spielen gegen Bern 96 bedeuten, dass man aufsteigt. Montagnacht war dies noch nicht zu 100 Prozent klar. Für Co-Cheftrainer Boffi Amsler jedoch stand fest: «Wir konzentrieren uns auf uns und wollen jedes Spiel gewinnen.» Sie würden die Spieler so einstellen, dass man primär das Spiel gewinnen wolle und dann auch noch bis zum Ende durchziehe, falls das Torverhältnis eine Rolle spielen sollte. Laufen gewann das Hinspiel in Bern mit 5:2. «Wir taten uns im ersten Drittel schwer, mussten kämpfen», erzählte Amsler. Laufen ging zwar durch Roger Stähli in Führung, geriet dann 1:2 in Rückstand. Alain Willemin konnte zum 2:2 ausgleichen. Dabei blieb es. Im Mitteldrittel sorgte Kay Segginger für die 3:2-Pausenführung. Als Segginger Anfang des Schlussdrittels auf 4:2 erhöhte, war der Sieg so gut wie gesichert, denn Laufen hatte das Spiel im Griff. Gegen Spielende wurde es dann noch ruppig, ehe Jan Fender in Überzahl das 5:2 erzielte. Laufens Ausgangslage für das Rückspiel war gut. Selbst eine Niederlage mit zwei Toren Differenz konnte man sich leisten. Aber Laufen wollte zu Hause einen souveränen Auftritt. Ob nach Spielschluss der Aufstieg gefeiert werden konnte, oder wie die Saison weitergeht, erfährt man in der nächsten Ausgabe.

Neben dem EHC Laufen setzten sich in den Hinspielen auch der HC Münchenbuchsee-Moosseedorf gegen Ursellen (5:1), Thun-Lerchenfeld gegen Lenk-Zweisimmen (10:3), Fi-Gö gegen Freimettigen (5:2), Oberlangenegg–Meinisberg (7:6) und Burgdorf–Argovia Stars (8:5) durch.

Wer laufend informiert werden möchte, kann dies über die Webseite des EHC Laufen, den Verband oder über den Social-Media-Kanal «regioSPORTal» tun.

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