Das Kommen und Gehen der Oldtimer

Zum neunten Mal in Folge trafen sich am Sonntag weit über hundert Fahrzeuge mit ihren Besitzern zum Oldtimer-Träff.

Austin: ein Prachtexemplar aus den 1930er-Jahren. Die beiden Damen mit Kinderwagen passen sich dem Anlass würdig an. Fotos: Martin Staub

Austin: ein Prachtexemplar aus den 1930er-Jahren. Die beiden Damen mit Kinderwagen passen sich dem Anlass würdig an. Fotos: Martin Staub

Bugatti, Fiat, Opel: Es fehlt der Platz in der Hauptstrasse.

Bugatti, Fiat, Opel: Es fehlt der Platz in der Hauptstrasse.

«Der Platz in unserem Stedtli reicht nicht mehr, um alle Fahrzeuge hereinfahren zu lassen», erklärt am vergangenen Sonntag Andreas Frey zur Begrüssung. Auf dem Rathausplatz haben sich bereits vor Mittag zahlreiche Liebhaber und Liebhaberinnen alter Fahrzeuge eingefunden. Tatsächlich sind auch die Seitengassen zum Stedtli bereits nach Beginn des Events voll besetzt mit wunderschön erhaltenen und wertvollen Prachtexemplaren aus den 20ern, 30ern und den späteren Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts. Kaum eine Marke auch aus den frühesten Zeiten des Automobils fehlt: Bugatti, Rolls-Royce, Austin, Renault, Citroën, Opel und viele mehr. Auch einige Motorräder mit und ohne Sozius erweisen dem zur Tradition gewordenen Oldtimer-Träff Laufen die Ehre.

Die beiden Initianten dieses beliebten Anlasses teilen sich noch heute das OK-Präsidium: René Vetter und Andreas Frey. «Als Präsident der Sektion Nordwest des Schweizer Motor-Veteranen-Clubs klopfte ich damals beim Feuerwehrverein der Stadt Laufen mit meiner Idee an», erinnert sich Vetter. «Für uns kam diese Anfrage wie bestellt», sagt Frey und ergänzt: «Schliesslich sind wir vom Feuerwehrverein alle selber Oldtimer-Fans und erhalten unser altes Omeli — das Feuerwehrauto von 1926 — am fahrtüchtigen Leben.»

So darf dieses feuerrote Schmuckstück — das man übrigens für spezielle Gruppenfahrten auch mieten kann — auch an der neunten Ausgabe des Träffs seinen gewohnt attraktiven Standplatz beim Obertor einnehmen.

Der Laufner Oldtimer-Träff ist schon längst ein Selbstläufer, wie die beiden Drahtzieher bestätigen. Die Teilnehmenden fahren nach Belieben in ihren Fahrzeugen ins Stedtli ein und aus. «Es sind weit über hundert», schätzen die beiden OK-Vorsitzenden. Dies unkompliziert, unangemeldet und kostenfrei, was dank grosszügiger Sponsoren möglich ist.

Dass in diesen Wochen und sogar am gleichen Wochenende noch andere solcher Präsentationen in unserem Land stattfinden, stört weder Andreas Frey noch René Vetter. Die beiden sind sich einig: «Nächstes Jahr werden wir uns zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen.» Das Datum für den 10. Oldtimer-Träff kann man sich bereits notieren: der 25. August 2024.

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