Breitenbachs weiter fehlende Effizienz

In der 2. Liga kassierte Laufens 2. Liga-Team in Aesch eine herbe Schlappe. In der 3. Liga überzeugen Dornach und Soleita Hofstetten weiter, derweil Breitenbach und Zwingen schon arg in Rücklage sind.

Effizienz: Einsatz total bei Breitenbachs Simon Bader, doch auch er kann an der fehlenden Effizienz etwas ausrichten. Foto: eh-press
Effizienz: Einsatz total bei Breitenbachs Simon Bader, doch auch er kann an der fehlenden Effizienz etwas ausrichten. Foto: eh-press

2. Liga: Sportchef James Bader wollte nach dem überraschenden Cup-Out in Frenkendorf nichts von einer möglichen Konsequenz in Form von zurückkehrender Verunsicherung wissen. Am Samstag bekam man dann jedoch ein etwas anderes Bild. Aesch gewann das Spiel im Stile des Testmatches anfangs Saison, als es zu einem 2:6 kam. Jetzt gewann Aesch mit 5:0, wobei das Ergebnis etwas gar hoch ausgefallen ist. Mann des Spiels war Nicola Sibilia, der einst auch erfolgreich das Laufner Dress trug. Bereits in der neunten Minute brachte er das Heimteam in Front. Laufen kam nur zu einer gefährlichen Aktion, als der Franzose Nicolas Puymege den Ball an die Latte schoss. Vor allem nach der Pause kam das Heimteam viel zu einfach zu Toren und jeder Treffer wurde über die rechte Seite lanciert. Mit dem teils direkten Durchspiel hatte Laufen grosse Probleme. Sibilia mit drei Toren sowie Nico Fruncillo und Romeo Bitto erzielten die Treffer. Am Samstag (18 Uhr) empfängt Laufen die Old Boys, die mit drei Punkten Vorletzte sind. Ein Sieg ist somit Pflicht.

3. Liga: Nach sechs Partien ist Breitenbach noch immer ohne Sieg. Wiederum war es eine knappe und nicht verdiente Niederlage, die man gegen Münchenstein hinnehmen musste. Nach wenigen Minuten fiel das entscheidende Tor und dabei verletzte sich Breitenbachs Goalie Fitim Shala. Da kein zweiter Torhüter zur Verfügung stand, musste Verteidiger Sebastian Krug in der 15. Minute ins Tor. «Wir hatten wesentlich mehr Spielanteil und vor allem nach der Pause teils klare Torchancen. Doch die Effizienz ist momentan nicht unsere Stärke», so Trainer Rolf Zuber. Sein Problem ist der Trainingsbesuch. «Ich habe selten mehr als sieben Spieler im Training. Verletzungen, Krankheiten, Ferien, Beruf/Schule sind die Gründe. Wir haben ganz klar in der Offensive unsere Probleme.» Zuber glaubt an das Potenzial des Teams und daran, dass man den Klassenerhalt schaffen wird. «Ich weiss aber, dass wir nur mit effizienterem Training vorwärts kommen.» Am Sonntag (15 Uhr) spielt Breitenbach auf dem Bachgraben gegen Türkgücü, das zuletzt Binningen bezwang und mit 19 Plustoren eine schlagkräftige Offensive hat.

Den beiden anderen Teams aus dem Kanton Solothurn läuft es besser. Dornach kam gegen Schlusslicht Nordstern zum vierten Erfolg und bleibt auf Rang zwei. «Wir spielten in der ersten Hälfte sehr gut, vergaben aber zu viele Möglichkeiten. So führten wir zur Pause nur 3:1», so Trainer Bruno Mühlheim. Mit dem zweiten Durchgang war er dann weniger zufrieden. «Meine Spieler wollten wohl die Führung über die Zeit bringen, kassierten dann aber überraschend den Anschlusstreffer, was eine unnötig hektische Schlussphase mit sich brachte.» Jetzt kommt es am Samstag (18 Uhr) in Therwil zum Spitzenkampf.

Soleita Hofstetten überrascht weiter. Gegen Aesch konnte der Aufsteiger seinen vierten Sieg feiern. Die Tore erzielten Simon Hasenfratz (3) und David von Graffenried (2). Trainer Jegge Stöckli freute sich zwar über die drei Punkte, sah jedoch über die Mängel nicht hinweg. «Ausschlaggebend für den Sieg war unsere Offensive. Es wären aber noch weit mehr Tore möglich gewesen, doch wir liessen die Effizienz erneut etwas vermissen.»

Laufen musste im Heimspiel gegen Allschwil eine 1:2 Niederlage hinnehmen. «Das Team hat in den letzten Wochen Fortschritte gemacht, leider konnten wir es gegen Allschwil nicht in Punkte umsetzen. Es lief eigentlich gut, bis wir durch eine Unachtsamkeit in Rückstand gerieten. Als wir dann auf den Ausgleich drückten, führte eine Einzelleistung zum 0:2», so Spielertrainer Marc Eigenmann. Bezeichnend auch die Aussage von Goalie Sascha Iten. «Ich hatte 90 Minuten nichts zu tun und dennoch musste ich zweimal hinter mich greifen.» Am Samstag (18 Uhr) muss Laufen zum FC Münchenstein.

Zwingen verlor unter der Woche bei Leader Therwil 3:6. Nach 23 Minuten lautete das Skore bereits 4:1. Zwingens Torschützen waren Lindenberger, Jorai (Penalty) und Scibior. Am Samstag (18 Uhr) folgt der Gang zum Tabellendritten Allschwil.

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