Bestätigung im Berner Jura

Nach der beeindruckenden Steigerung in der zweiten Hälfte gegen Alle kann und muss der FC Laufen beim Tabellenletzten den Aufwärtstrend bestätigen.

Druck: Laufen setzte Alle unter Druck. Misev und Halimi bedrängen den Torhüter.   Foto: eh-press
Druck: Laufen setzte Alle unter Druck. Misev und Halimi bedrängen den Torhüter. Foto: eh-press

Schon fast ungläubiges Kopfschütteln bei Spielern, Staff und Funktionären. Dies als Reaktion auf eine doch mehrheitlich dürftige Vorstellung im ersten Durchgang gegen den FC Alle. Ein Team notabene, das aus finanziellen Gründen weit von jenen Leistungen entfernt ist, die man vom Fanionteam des Vereins aus dem Jurazipfel gewohnt ist. Mit dem letzten Aufgebot verlangte Alle den nicht auf Touren kommenden Laufnern vorerst alles ab. Dafür half sicher, dass die Gäste zweimal in Führung gehen konnten. Das Team lebte jedoch mehrheitlich vom noch immer routinierten Libero und Captain Payet und Stürmer Hamzai. Nach dem Seitenwechsel sah man dann einen ganz anderen FC Laufen. Das schön herausgespielte Ausgleichstor des Brasilianers Gleison Silva löste die psychologischen Fesseln. Innert 13 Minuten kehrte das Ritter-Team mit drei Treffern das Spiel. Die Gäste hatten nun nichts mehr entgegen zu setzen, sondern wurden von ihrer misslichen Lage eingeholt. Dem 1:7 vom Vorsonntag folgte nun ein 2:6 in Laufen. Wie es mit der Equipe weitergeht, muss Laufen nicht interessieren. Mit nun sieben Punkten und einer erstmals positiven Tordifferenz kann und muss sich Laufen jetzt nach oben orientieren.
Am kommenden Sonntag sind die nächsten drei Punkte schon fast Pflicht. Es wird aber erneut eine Kopfsache werden. Die Laufentaler treten beim aktuellen Schlusslicht Franches-Montagnes an. 

Den ganzen Artikel finden sie im Wochenblatt vom 15. September 2011

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