Beim virtuellen Spaziergang dem Rauschen der Windturbinen lauschen
Mithilfe von virtuellen und akustischen Landschaftsmodellen sollen Planungen besser verständlich gemacht und beurteilt werden. In einem Referat stellte Dr. Ulrike Wissen Hayek diese Möglichkeiten vor.

wie viele Obstbäume dürfen stehen bleiben? Wie sieht die Landschaft anschliessend aus? Bei Raumentwicklungen treffen Wünsche und Vorstellungen verschiedenster Interessengruppen aufeinander. Eine Akzeptanz für alle Beteiligten zu finden ist nicht einfach und ein langwieriger Prozess. «Aus Texten, Diagrammen und Karten sich ein Bild der sich veränderten Landschaft zu machen, fällt nicht allen gleich leicht», meinte Dr. Ulrike Wissen Hayek. Die Referentin zeigte letzte Woche in der Aula des Gymnasiums Laufen auf, wie in Blauen und Brislach dank dem Einsatz von 3-D-Landschaften die Arbeit der Meliorationen vereinfacht werden konnte. Zwei Studenten der ETH Zürich hatten aus Daten der amtlichen Vermessung die realen Landschaften ähnlich wie in einem Computerspiel virtuell dargestellt und die verschiedenen Änderungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dadurch konnte sich die Bevölkerung ein besseres Bild der Zukunft machen und schneller einen Konsens gefunden werden. «Dank der Visualisierung einigten wir uns schnell, dass wir an einem Ort die Hochstammbäume erhalten wollen und bei der fruchtbaren grossen Landwirtschaftsfläche, die von den Bauern gut bearbeitet werden kann, einen Ökologiestreifen anpflanzen werden», erzählte der vom Projekt begeisterte Blauner Gemeindepräsident Dieter Wissler.
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