Athleten dreifach gefordert
Dank besserem Wetter als erwartet konnte der Triathlon Laufen am Samstag erfolgreich durchgeführt werden. Mit vollem Engagement wurde geschwommen, geradelt und gelaufen. Mit dabei war auch der Zwingener Profi-Triathlet Sven Altermatt.
Petrus ist ein Triathlet», freute sich Reto Christ, OK-Mitglied des Triathlon Laufen (TriLa). Entgegen den schlechten Wettervorhersagen ging der TriLa im und um das Schwimmbad Laufen am letzten Samstag fast trocken über die Bühne. Bereits zum 17. Mal organisierte der Schwimmklub Laufen den Anlass, bei dem es in den Disziplinen Schwimmen, Biken und Laufen zu überzeugen gilt. Die Distanzen waren vorgegeben: 1000m beziehungsweise 300m Schwimmen (Staffel/Single), rund 14 km Biken und 5 km Laufen. Alle Athletinnen und Athleten meisterten diese Herausforderung mit Bravour.
Spass steht im Vordergrund
Als Single starteten zwölf Personen. Leicht weniger als üblich, wie Andrea Kohler, Präsidentin des Schwimmklubs und seit sieben Jahren Mitglied des OK, erklärt: «Aufgrund der schlechten Wetterprognosen hatten wir dieses Jahr nur wenige Kurzentschlossene, die sich spontan für einen Start entschieden.» Sieben Teams nutzten die Möglichkeit, als Staffel zu starten und die Disziplinen so im Team aufzuteilen. «Wir möchten auch diejenigen ansprechen, die nicht regelmässig trainieren. Jeder kann mitmachen und der Spass soll im Vordergrund stehen», unterstreicht Kohler den Charakter des TriLa. So waren, verteilt auf verschiedene Kategorien, alle Altersgruppen vertreten.
Sven Altermatt gewinnt
Neben Amateursportlern nutzen auch ambitionierte Triathleten den TriLa, besonders um die Wechsel zwischen den Disziplinen zu trainieren. So auch der Zwingener Sven Altermatt, der bald am Ironman in Budapest und an der U23-Schweizermeisterschaft teilnimmt. Seit zwei Jahren ist er Mitglied des Schwimmklubs Laufen und aktiver Triathlet.
Mit einer Zeit knapp unter einer Stunde holte er sich den angestrebten Heimsieg. «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, die Hauptprobe für Budapest ist mir geglückt» meinte der 21-Jährige, dem am TriLa auch eine persönliche Premiere glückte: Er passierte auf der Rennstrecke sein Elternhaus und ermöglichte so seinen Grosseltern, ihn zum ersten Mal live an einem Triathlon zu sehen.






