Appetit auf neue Bücher

Heidi Bühler-Naef machte am Sonntagmorgen auf literarische Leckerbissen gluschtig, welche gekauft oder in der Stedtlibibliothek ausgeliehen werden können.

Kommen und gehen: Heidi Bühler-Naef, die zum letzten Mal den Literatur-Apéro moderierte, Petra Rentsch, neue Leiterin Stedtlibibliothek, und Präsident Martin Tschan.  Foto: Martin Staub
Kommen und gehen: Heidi Bühler-Naef, die zum letzten Mal den Literatur-Apéro moderierte, Petra Rentsch, neue Leiterin Stedtlibibliothek, und Präsident Martin Tschan. Foto: Martin Staub

Der Literatur-Apéro der Stedtlibibliothek (Stebi) im Spätherbst ist schon längst zur Ins-titution geworden. Am letzten Sonntagmorgen durfte Stebi-Präsident Martin Tschan nicht nur Heidi Bühler-Naef als Präsentatorin der Neuheiten auf dem Büchermarkt, sondern auch die neue Stebi-Leiterin Petra Rentsch vorstellen.

Mit über zwanzig Titeln im Gepäck reiste Bühler-Naef zum letzten Mal nach Laufen. Schade, verstand die Bernerin mit ihrer charmanten Art es doch einmal mehr, die zahlreichen Stammgäste und einige «Neuzuzüger» für ihren Lesestoff zu begeistern.

Vom mittlerweile selbst für Nichtleser bekannten Westschweizer Joël Dicker (Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert) über Kriminalautoren wie Horst Eckert (Schwarzlicht) und Georg Haderer, bis Francesca Segal (Die Arglosen) bis Eva Musczynski und Karsten Teich (Kinderbuch: Cowboy Klaus und der Weihnachtsmann im Kaktuswald) reichte das Spektrum, in dessen Vielfalt sich bestimmt jede anwesende Leseratte – und hier waren ausschliesslich solche vertreten – einige Titel notierte, die gleich vor Ort für die nächste Ausleihe in der Stedtlibibliothek reserviert werden konnten. «Natürlich sind in dieser Auswahl auch einige Bücher darunter, die sich zu kaufen lohnen», erklärte Heidi Bühler-Naef, welche dabei die nahende Geschenkzeit im Auge hatte.
Die rund fünfviertel Stunden vergingen für die Buchbegeisterten wie im Fluge, verstand es doch Bühler-Naef, die jeweils Hunderten vonseiten ihrer präsentierten Werke auf ein reizvolles Konzentrat zu extrahieren, welches den Ausgang der Geschichten zwar nicht preisgab, aber auf unterhaltsame Weise darauf Appetit machte. Wer übernimmt wohl nächstes Jahr ihren Part?

Weitere Artikel zu «Laufental», die sie interessieren könnten

Verheerend: Das Wohnhaus der Familie Odermatt ist vollständig abgebrannt.  Foto: Polizei Basel-Landschaft
Laufental14.10.2026

Beispiellose Solidaritätswelle

Nach dem verheerenden Brand eines Wohnhauses in Liesberg steht Familie Odermatt vor dem Nichts. Eine Spendenaktion löst nun weit über die Region hinaus grosse…
Gut genutzt: Die Sammelstelle für invasive Neophyten steht seit Ende August bei der Jost AG kostenlos zur Verfügung.  Foto: zVg
Laufental14.10.2026

Neophyten-Sammelstelle stösst auf Anklang

Wohin mit ausgerissenen Neophyten? Seit Ende August steht in Laufen eine kostenlose Sammelstelle für invasive Pflanzen zur Verfügung. Sie soll helfen, deren…
In der Werkstatt des Cellobauers: Die Decke eines alten italienischen Cellos wartet auf die Restauration. Foto: MARK RIKLIN
Laufental14.10.2026

Der Geigenbaumeister von Dittingen

In Dittingen trifft Jonas Lenz auf einen Geigenbauer, der mit 20 Jahren zum ersten Mal ein klassisches Live-Konzert erlebt. Was danach geschieht, ist die…