100 Lieder zum Zehnjährigen
Die Musikschule Laufental-Thierstein gratulierte dem Kulturzentrum Alts Schlachthuus mit einem facettenreichen Konzertmarathon zum Geburtstag.
Durch die Pforten des Kulturzentrums Alts Schlachthuus schreiten keineswegs nur gestandene Musiker, die in der Region für einen Auftritt haltmachen. In den geschichtsträchtigen Mauern sind auch Schülerinnen und Schüler der Musikschule Laufental-Thierstein anzutreffen. Mit ihren Instrumenten und viel Herzblut im Schlepptau kommen sie nach Laufen, um dort das musikalische Handwerk zu erlernen. Seit der Eröffnung im September des Jahres 2002 findet ein Teil des Unterrichts der Musikschule im Kulturzentrum statt. Heute wird fast die Hälfte aller Lektionen in den Räumlichkeiten nahe der Birs abgehalten.
Anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums ihres Domizils wartete die Musikschule am vergangenen Samstag mit einem äusserst grosszügigen Geburtstagsgeschenk auf. Ein zehn Stunden dauernder Konzertreigen machte deutlich, mit welch grossem Enthusiasmus in den Unterrichtsstunden im Kulturzentrum zu Werke gegangen wird. Während des ganzen Tages wurden insgesamt einhundert Stücke zum Besten gegeben, welche sich durch eine enorme stilistische Vielfalt auszeichneten.
Zur Eröffnung gaben die Kinder und Jugendlichen kurze Kostproben ihres Könnens, indem sie im Innenhof passenderweise die Melodie von Happy Birthday mit verschiedenen Instrumenten intonierten. Isidor Lombriser war eigens für die Feierlichkeiten unter die Dichter gegangen und hatte dem Geburtstagskind humorvolle Zeilen getextet. Zu Beginn der Darbietungen auf kommende Highlights angesprochen, winkte der Leiter der Musikschule Laufental-Thierstein in freudiger Erwartung ab: «Heute gibt es nur Höhepunkte.»
Der langjährige Schulleiter sollte recht behalten, boten die einzelnen Konzerte doch einen stets spannenden Einblick in die mannigfaltige Welt der Musik. Schülerbands gehörten ebenso zum Programm wie Auftritte von Soloartisten, Duos und Trios. Aktuelle Chartstürmer wie Michel Telos Sommerhit «Ai Se Eu Te Pego» wechselten sich mit Songs aus Filmen und klassischen Stücken ab. In den zehn Stunden kamen die unterschiedlichsten Instrumente vom Cello übers Waldhorn bis hin zur elektrischen Gitarre zum Einsatz. Besonders lauter Applaus brandete unter anderem bei der druckvollen Interpretation des Liedes «Hump De Bump» von den Red Hot Chili Peppers auf.






