Chinesen haben Grosses vor mit Swissmetal Werken

Baoshida Swissmetal lud zur Enthüllung des neuen Firmenlogos und zeigte einer hochkarätigen Gästeschar eine Firma, die bald wieder auf gesunden Füssen stehen soll.

Unmittelbar vor der Zeremonie: Jean-Pierre Tardent, CEO der beiden Baoshida Swissmetal Werke in Dornach und Reconvilier, im Gespräch mit Christian Imark, Kantonsrat SO (l.), und Christoph Neuhaus, Regierungspräsident Kanton Bern (r.).  Fotos: Marti
Unmittelbar vor der Zeremonie: Jean-Pierre Tardent, CEO der beiden Baoshida Swissmetal Werke in Dornach und Reconvilier, im Gespräch mit Christian Imark, Kantonsrat SO (l.), und Christoph Neuhaus, Regierungspräsident Kanton Bern (r.). Fotos: Martin Staub

Grossaufmarsch am letzten Freitag bei der Dornacher Swissmetal, die ab sofort «Baoshida Swissmetal» heisst. Der chinesische Konzern hat im Januar dieses Jahres die beiden Swissmetal-Werke in Reconvilier (BE) und Dornach (SO) gekauft und vor dem sicheren Konkurs gerettet. So jedenfalls sieht es Geschäftsleiter Jean-Pierre Tardent. Am letzten Freitag nun, hat Baoshida Swissmetal zur Firmenbesichtigung an beiden Standorten eingeladen. J. P. Tardent durfte nebst Kunden, Zulieferern, Presse und anderen Gästen auch Christoph Neuhaus, Regierungspräsident des Kantons Bern, und Karl Brander als Vertreter für Frau Landammann Esther Gassler vom Kanton Solothurn, die wegen Terminüberschneidung nicht selber an der Zeremonie teilnehmen konnte, in Dornach begrüssen. Xingjun Shang, Präsident der Baoshida Holding Group, und seine Gefolgschaft aus China präsentierten ihren Gästen und der Belegschaft ihren «Baoshida Swissmetal, New Dream», wie sie ihre Vision nannten. Nach diesem «neuen Traum» soll die Belegschaft in Reconvilier und Dornach von derzeit je rund 125 Mitarbeitenden langfristig deutlich wachsen. Zudem fasst die neue Firma einen Kauf des rund 120 000 Quadratmeter grossen Geländes ins Auge. Dieses Areal, welches im Besitz der Weidenareal Metall AG liegt, sollen zu etwas mehr als der Hälfte für ein neues, modernes Firmenareal, zum andern für eine neugestaltete Natur und Naherholungszone entlang der Birs genutzt werden.

Das Basler Büro Blaser Architekten hat dafür bereits ein Entwicklungskonzept visuell umgesetzt, welches den Besuchern auf dem Rundgang durch das Firmenareal präsentiert wurde.

Auf dem gut organisierten Rundgang durch die Firma wurden die zahlreichen Besucher über die Produkte und deren Entstehung informiert. Auf grossen Infotafeln wurden die jeweiligen Verarbeitungsprozesse in Bild und Wort verdeutlicht. Wo aus sicherheitstechnischen Gründen ein Besuch vor Ort nicht möglich war, hat die Direktion keine Mühen gescheut und mittels professionell gedrehten Kurzfilmen informiert.

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