Start der Baselbieter Genusswoche

Die in einer Woche startende Baselbieter Genusswoche verspricht Grosses. Inszeniert wird in der 12. Auflage ein Programm, das vielfältiger nicht sein könnte. Der Aufhänger der elftägigen Veranstaltung ist der Apfel, der als beliebtestes Obst im Land gilt. Eines der Glanzlichter, die «Lange Tafel», steigt am 14. September in Laufen.

Der Apfel im Zentrum: Ernst Lüthi, Präsident des Baselbieter Obstverbandes, informiert in seiner Anlage über den Apfel. Foto: Willi Wenger

Die Interessengemeinschaft Baselbieter Genusswoche hat ihr Programm für die vom 12. bis 22. September stattfindende zwölfte Auflage der Baselbieter Genusswoche vorgestellt. Diese ist vielfältig, warten doch über den ganzen Kanton und Basel-Stadt verteilt 61 Genusserlebnisse auf die Bevölkerung. IG-Präsident Michael Kumli spricht in diesem Zusammenhang von Delikatessen beziehungsweise kulinarischen Offenbarungen, die angeboten werden. Erfreut über die Grossveranstaltung ist auch der Grellinger alt Landrat und alt Gemeindepräsident Georges Thüring, der als Vorstandsmitglied der IG dem «Wochenblatt» in Hölstein anlässlich der Medienkonferenz exklusiv Antwort gab.

«Für mich ist dies eine tolle Veranstaltung, die das Baselbiet zusammenbringt. Man besucht einander und dies sorgt letztlich für den notwendigen Zusammenhalt unter der Bevölkerung», zeigt sich der 78-jährige Thüring überzeugt. Er ist auch dezidiert der Meinung, dass die Organisatoren mit den bislang erfolgreichen Baselbieter Genusswochen viel für den Kanton leisten. «Wir schaffen im Speziellen mit der Langen Tafel vom übernächsten Samstag in Laufen mit Sicherheit eine Verbindung zum übrigen Baselbiet. Diese stellt für mich eine unverzichtbare Notwendigkeit dar.»

Ernst Lüthi, der Präsident des Baselbieter Obstverbandes, hielt zum im Zentrum stehenden Apfel fest, dass dieser im Kanton generell sehr beliebt sei. «Pro Jahr isst eine Person rund 16 Kilogramm dieser Frucht», sagt Lüthi. Er erwähnte gleichzeitig, dass der Apfel im Kanton mit 43 Hektaren Anbaufläche und mit einem Sortenkatalog von 40 Apfelsorten trotz 105000 kommerziell bewirtschafteter Spindelbäume nur ein kleiner Player im Bereich Obst sei. «Kirschen mit 104 Hektaren und Zwetschgen mit 61 Hektaren liegen klar vorne.»

Der Apfel als klare Nummer 1 unter den hiesigen ganzjährig verspeisten Früchten kann während der Genusswoche auf verschiedenste Art entdeckt und verspeist werden. Als Leader an 34 der angebotenen 61 Veranstaltungen präsentiert er sich beispielsweise an Plantagenführungen, bei Apfelwein-Degustationen oder bei der Verkostung von sortenreinen Apfelsäften. Und auch darauf wurde hingewiesen: Der Apfel sei nicht nur eine schnelle Zwischenmahlzeit, sondern auch als Multitalent in der Küche zu sehen. Er sei unter anderem für Salate, Süssspeisen, Säfte und Beilagen sowie selbstverständlich Hauptmahlzeiten gut geeignet, sagte Thomas Nussbaumer, Geschäftsführer Gastro Baselland.

Präsident Michael Kumli freut sich, dass die Veranstaltungen in allen Bezirken stattfinden werden. Anlässe für ­Familien sind beispielsweise auch der Besuch des Ricola-Erlebnisshops in ­Laufen.

www.baselbieter-genusswoche.ch

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