Junge Erwachsene lancieren politische Projekte für die Region

Maturandinnen und Maturanden stellten vergangene Woche ihre Vorschläge für politische Projekte im Gymnasium Laufental-Thierstein vor. Die «Junge Wandelhalle», so der Name der Präsentation, entstand im Rahmen des Fachs «Politische Bildung».

Das Team «Clean-up Day»: Das Projekt wurde von der Jury nebst zwei weiteren als Siegerprojekt bewertet. Fotos: Martin Staub

Das Team «Clean-up Day»: Das Projekt wurde von der Jury nebst zwei weiteren als Siegerprojekt bewertet. Fotos: Martin Staub

Das Team «Online-Plattform Ferienjob»: Das Projekt wurde ebenfalls mit der Bestnote ausgezeichnet.

Das Team «Online-Plattform Ferienjob»: Das Projekt wurde ebenfalls mit der Bestnote ausgezeichnet.

Der Lichthof und das Foyer im Gymnasium präsentierten sich als eine Art Marktplatz mit vierzehn Ständen. Schülerinnen und Schüler der 4. Gymnasiumsklassen erarbeiteten in vierzehn Teams konkrete Projekte, die für Laufen und Umgebung politisch umsetzbar sein sollten. Die «Junge Wandelhalle» füllte sich am vergangenen Donnerstag gegen 19 Uhr mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, welche die Vorschläge der Teams genaustens unter die Lupe nahmen. Darunter Personen aus Politik und Wirtschaft, welche die Gelegenheit nutzten, mit den jungen Maturandinnen und Maturanden zu diskutieren. Die jungen Ideen und Vorschläge, alle informativ präsentiert, beeindruckten.

Punkt 19 Uhr eröffnete Markus Leuenberger die nach letztem Jahr zweite Ausgabe der «Jungen Wandelhalle». Ziel dieses Projektes sei es, die jungen Erwachsenen in politische Prozesse einzubinden, erklärte der Rektor. Im Fach «Politische Bildung» werden Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen in zwei Wochenlektionen während eines Semesters mit der Politik konfrontiert und dafür sensibilisiert.

Maturandinnen und Maturanden erklärten ihre Vorschläge an den frei gestalteten Ständen mit Enthusiasmus. Eine Jury aus Personen aus Politik, Schule und Wirtschaft hatte die Aufgabe, die einzelnen Projekte punkto gesellschaftliche Relevanz und politische Nachhaltigkeit zu bewerten.

Gut für die Umsetzung

Von den vierzehn Projekten stachen einzelne besonders hervor. Das Projekt Nummer 3 zum Beispiel: «Von Frauen für Frauen», ein Podiumsgespräch mit fünf Frauen aus der Öffentlichkeit, das im Januar bereits stattgefunden hat und jährlich wiederholt werden soll. Im Wochenblatt vom 22. Januar wurde über diese Veranstaltung ausführlich berichtet. Oder das «Online Ferienjobportal», das von vier Maturanden vorgestellt wurde: Schülerinnen, Schüler und Studierende sollen auf einer Website Angebote für Ferienjobs finden und sich direkt bewerben können. Das Projektteam konnte bereits wichtige Kontakte knüpfen, um den Vorschlag umzusetzen. Auch das Projekt «Briefe verbinden, Generationenprojekt, Briefwechsel zwischen jung und alt» wird in einer Primarschulklasse bereits getestet und soll erweitert werden. «Das Projekt fördert Empathie, Schreibkompetenz und Verständnis zwischen den Generationen», schreibt das Team von zwei Maturandinnen.

Drei Siegerprojekte

Das Jury-Team nahm die vierzehn Projekte genaustens unter die Lupe und kürte folgende Gruppen — alle drei aus der Klasse 4SWZ — mit der Bestnote:

Die Online Plattform für die Ferienjobs von Lucas Hinrichs, Kilian Wesendrup, Valentin Holzherr und Yatheeswar Maheswaran. Den Anlass von Frauen für Frauen von Dina Zimmermann, Lina Bögli, Joline Kohler und Sarannya Manivannan sowie das Projekt «Clean up Day in Laufen» von Maxime Ziegler, Senthurika Sasitharan, Yves Froidevaux und Elisha Schmidlin.

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