Ein Bayer in Laufen

Laufner Rösti und Münchner Weisswürste: Laufens Partnerschaft mit der bayerischen Gemeinde gibt es im Stedtli jetzt in kulinarischer Form und mit einer Neugeburt. Aus dem Lamm wird ein Lämmli.

O’ zapft is: Stadtpräsidentin Brigitte Bos zapft an und der Münchner Wirt Peter Bartsch offeriert den Gästen Freibier.    Foto: Bea Asper
O’ zapft is: Stadtpräsidentin Brigitte Bos zapft an und der Münchner Wirt Peter Bartsch offeriert den Gästen Freibier. Foto: Bea Asper

O’ zapft is». Samstag, 13 Uhr, Laufens Stadtpräsidentin Brigitte Bos holt mit dem Holzhammer zum Schlag aus, trifft das Fass am rechten Ort und das Bier sprudelt. Schnell werden die Masse gefüllt und im Saal verteilt. Zur feierlichen Eröffnung ihres Restaurants Lämmli im Stedtli laden Peter und Marcella Bartsch die Laufentaler zum Freibier ein. Die Beiden haben vor einem halben Jahr für das Restaurant im ehemaligen Hotel Lamm den Pachtvertrag unterschrieben, über die Streitigkeiten zwischen dem Vorgänger und dem Hauseigentümer Gras wachsen lassen und die Räume renoviert und neu eingerichtet. Dass sein Vorgänger mittlerweile sein ehemaliges Lokal in Reinach übernommen hat, sei ein Zufall, sagt Bartsch.
Er hat sich bewusst für den Standort Laufen entschieden. Als Münchner mit Wahlheimat Schweiz und Verwandten in Röschenz möchte er für Laufens Städtepartnerschaft mit der gleichnamigen Gemeinde in Bayern eine kulinarische Brücke schlagen. Den Namen des Traditionshauses wollte er beibehalten, doch gleichzeitig den Neuanfang symbolisieren. Deshalb wurde aus dem Lamm ein Lämmli, ein Gasthaus mit bayerisch-schweizerischer Gemütlichkeit, mit Schweizer Bergen als Wandmalerei und Tischtüchern in den Heimatfarben des Freistaats.

Lesen Sie mehr über das neue Lämmli in der Ausgabe Nr 7

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